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Kritik von Robert Tiesler zu 'Spider-Man: Homecoming'

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Kritik von Robert Tiesler
veröffentlicht am 26.07.2017
60%
Erst vor drei Jahren kam der zweite Spider-Man-Film mit Andrew Garfield in die Kinos. Und erst vor 15 Jahren lief der erste von drei Spider-Man-Filmen mit Tobey Maguire. Jetzt also schon wieder ein neuer Darsteller, und man kann sagen: So jung war Spider-Man noch nie.
Glücklicherweise wird die ganze Geschichte nicht noch mal von vorn erzählt. Peter Parkers Entdeckung, dass er mehr kann als andere, fällt also weg. Und überhaupt ist diesmal alles sehr anders, sehr modern - aber nicht unbedingt besser.

Peter (Tom Holland) lebt bei seiner (diesmal sehr jungen) Tante May (Marisa Tomei) und absolviert ein Praktikum bei Peter Stark alias Iron Man (Robert Downey jr.). Er muss üben, ein Supergeld zu sein, und irgendwie läuft es aber nicht so gut. Entweder macht Peter alias Spider-Man mehr kaputt als heil oder er unterliegt Irrtümern, die böse enden. Er muss sein Spider-Man-Kostüm schließlich abgeben.
Dabei liegt Gefahr in der Luft. Denn Adrian Toomes (Michael Keaton) hat einst außerirdische Technik gestohlen und hat in den vergangenen Jahren damit experimentiert. Nun macht er damit die Stadt unsicher, und Peter will das verhindern. Blöd nur, dass Adrian ausgerechnet der Vater seiner Angebeteten ist.

"Spider-Man: Homecoming" ist also der sechste Film in 15 Jahren - und mit dem dritten Darsteller. Der Film ist unterhaltsam, das kann man ihm nicht absprechen. Die Handlung ist rasant, langweilig wird es nicht.
Aber der Film hat ein anderes Problem: Er wirkt wie eine Teeniekomödie mit ein bisschen Science-Fiction. Tom Holland spielt einen 15-Jährigen. Er ist überdreht, er ist pubertär, seine Stimme überschlägt sich immer wieder.
Das soll vermutlich mehr jugendliche Zuschauer anziehen, wirkt aber leider die ganze Zeit ziemlich oberflächlich. Spider-Man wirkt wie auf Koks, und es gibt leider so einige Stellen, wo das ein wenig nervt. An die Coolness von Andrew Garfield reicht Tom Holland bei weitem nicht heran.
So bleibt am Ende ein seltsamer Zwiespalt: irgendwie unterhaltsam, irgendwie nett. Aber eben dann doch nur nett. Das ist ein bisschen wenig, leider.

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