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Kritik von Alexander Schwamm zu 'Die Insel der besonderen Kinder'

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Kritik von Alexander Schwamm
veröffentlicht am 20.03.2017
60%
20th Century Fox ist ein zur amerikanischen News Corporation gehörendes Unternehmen, das Film- und Fernsehinhalte produziert und vertreibt.
www.fox.com

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Rezensiert wird hier eine von 20th Century Fox Home Entertainment als Rezensions-DVD zur Verfügung gestellte Version. Da es auf dem Verkaufsmarkt viele verschiedene Versionen gibt, bitte ich um Verständnis, dass ich bei meiner Rezension nicht auf die zusätzlichen Inhalte, wie etwa Bonusmaterial u. ä., sondern lediglich auch den Inhalt des Filmes eingehen kann und diesen bewerte.

Inhalt
Kurz bevor der Junge Jacob Portman (Asa Butterfield) den Tod seines Großvaters Abraham (Terence Stamp) hautnah miterleben muss, erhält er von diesem einen Rat: Er solle so schnell wie möglich verschwinden und sich in Sicherheit bringen. Wo? Auf der Insel. Eben jener Insel, von dem sein Großvater seit seiner Kindheit ihm erzählt. Die Insel auf denen besondere Kinder wohnen.

An seinem Geburtstag erhält Jacob ein Geschenk, das der Großvater vor seinem Tod noch seiner Tochter hinterlassen hatte und das er unbedingt erhalten sollte. Einen Roman und darin eine Postkarte. Eine Postkarte verschickt von der Insel mit dem Kinderheim der besonderen Kinder.

Scheinbar psychisch durch den Tod seines Großvaters verstört, will der Junge unbedingt auf die Insel. Seine Psychiaterin Dr. Golan stimmt dieser Reise zu. Doch was er zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt, ist das er aus einem ganz bestimmten Grund diese Reise antreten sollte.

Fazit
Romane sind zweifelsohne das wohl schwierigsten und aufwendigste Projekt um auf die Leinwand oder wie in diesem Fall in das Heimkino zu bringen. Zu lang und ausführlich sind die Vorlagen und daran ist der ein oder andere große Regisseur in anderen Fällen bereits klanglos gescheitert.

Tim Burton wagte sich mit "Die Insel der besonderen Kinder" an ein Fantasybuch des amerikanischen Autors Ransom Riggs. Doch leider ist ihm dieses nicht vollkommen gelungen. Wer die Romane gelesen hat - und für die Verfilmung musste man lediglich Band 1 lesen - der wird sehr schnell enttäuscht.

Bereits nach einiger Zeit stellt man fest, dass Charaktere, die eindeutiger nicht sein könnten, fälschlicherweise vertauscht wurden - der Zweck dessen ist mir vollkommen schleierhaft. Auch hätte die ein oder andere Figur ähnlicher den Charakteren des Buches sein können.

Ferner scheint Tim Burton, meines Erachtens, nicht daran interessiert gewesen zu sein, die anderen Titel der Romanreihe zu verfilmen, denn anders kann ich mir nicht vorstellen, weshalb das letzte Drittel des Films total von der Romanvorlage abweicht und ein alternatives Ende zelebriert wird. Dieser Aspekt ist wirklich schade und stellt die eigentliche Vorlage total in den Schatten.

Allein die wirklich aufwendigen Special Effekts sind hier zu loben, insbesondere Willard wurde mit allen zur Verfügung gestellten Trickkisten Hollywoods perfekt dargestellt. Und erwähnenswert ist, dass einem trotz der einigen "Fehler" im Film, der Spaß und die Geschichte nicht darunter leidet. Viel machen die mit teilweise hochkarätigen Schauspielern wie Samuel L. Jackson und Judi Dench und wett.

Alles in einem ist "Die Insel der besonderen Kinder" aber dennoch ein unterhaltsames und Special-Effectreiches Abenteuer für das Heimkino und wer wissen will, welche eben erwähnten Fehler und weitere in der Verfilmung stecken, darf sich gerne an die Romane von Ransom Riggs wagen.

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