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Kritik von Michael Scharsig zu 'No One Lives - Keiner überlebt!'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 18.01.2014
75%
Ein Slasherfilm ist ein Horrorfilm, in dem ein Mörder mit Messern oder anderen Hieb- oder Stichwaffen sein Unwesen treibt.
Es ist vor allem der erste Teil des Filmes, der für große Momente sorgt. Bevor der Zuschauer sich auf die anschließende Hetzjagd einlassen kann, wird er gleich mit zwei größeren Wenden bombardiert. Luke Evans bekommt von Regisseur Ryuhei Kitamura eine ungewohnte Rolle auf den Leib geschnitten, die ihm schaurig gut passt.

Warum dieser Slasher unbedingt auch für 3D-Fans gedreht werden musste bleibt offen. Notwendig war es nicht. Überhaupt nimmt sich Kitamura wenig Zeit die Atmosphäre mit starkem Score oder dunklen Locations aufzupeppen. Bilder geraten hier in den Hintergrund. Im Vordergrund steht einzig und allein die Hauptfigur, der aber wie allen anderen Nebenrollen wenig Tiefe und Seele geschenkt wurde.

Schade, befindet sich mit Adelaide Clemens ("Der Große Gatsby", "X-Men Origins: Wolverine ", u.a.) doch sogar ein echter Newcomer unter dem restlichen Cast-Durchschnitt. So aber macht sich der Eindruck breit, dass der Film für Evans gedreht wurde, um dessen Vielfalt zu demonstrieren. Wenigstens spielt dieser seine Psychorolle mit viel Charme und Authentizität.

Die Erzählweise lässt zu wünschen übrig und Logiklücken machen sich hier und dort bemerkbar. Und auch wenn die Spannung aufrecht gehalten wird, so ist der Film auch in Sachen Gewalt und Gore nur Durchschnitt. Die Beziehung zwischen der Hauptfigur und ihrer Geisel ist dagegen ein netter Einfall und sorgt für die wenigen starken Dialoge im Film.

Fazit: "No One Lives" ist ein risikofreier Mix aus Psycho- und Slasherfilm. Während Luke Evans als verrückte Tötungsmaschine mit Geiselobsessionen gefällt, bleiben Atmosphäre und Handlung löchrig wie dessen Opfer. Für einen DVD-Abend eine nette Abwechslung, dank mieser Nebendarsteller aber zu Mittelmaß degradiert.

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