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Kritik von Gerald Holmer zu 'Jupiter Ascending'

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Kritik von Gerald Holmer
veröffentlicht am 25.09.2017
50%
"Jupiter Ascending" ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von 2015 unter der Regie der Wachowski-Geschwister, die schon für die "Matrix"-Trilogie verantwortlich zeichneten und hier wieder einen futuristisch angelegten Streifen produzierten.

Jupiter Jones (Mila Kunis), Tochter eines englischen Astronomen und einer Russin, wird im Sternbild des Löwen geboren, bei aufsteigendem Jupiter. Nach einem tödlichen Raubüberfall auf den Vater, wandern Mutter und Tochter in die USA aus. Dort leben sie bei Verwandten in Chicago und halten sich mehr schlecht als recht mit Reinigungsjobs über Wasser. Zur Erinnerung an ihren Vater, möchte Jupiter ein Fernrohr kaufen, das allerdings 4000 Dollar kostet. Um die Summe zu erreichen, will sie Eizellen in einer Klinik spenden. Doch dort wird sie plötzlich von Außerirdischen (sogenannten Suchern) angegriffen, die sie töten wollen. Ihr kommt Caine (Channing Tatum), ein genetisch produzierter Ex-Militär-Jäger (halb Mensch, halb Wolf!) gerade rechtzeitig zu Hilfe. Er bringt sie zum Schutz zu seinem früheren Vorgesetzten Stinger (Sean Bean). Dieser klärt sie über ihr königliches Erbgut auf. Sie hat exakt die gleiche DNA wie die getötete Königin der Familie Abrasax, welche eine der reichsten und mächtigsten Familien im Universum ist. Zum Besitz der Familie zählt unter anderem die Erde. Doch ihre Abstammung birgt auch große Gefahr: Der zwielichtige Balem Abrasax (Eddie Redmayne) will Jupiter tot sehen. Er hat als Erbe unter anderem die gewinnbringende Erde bekommen und will diese mit Annahme der royalen Titel durch Jupiter nicht kurz vor der Ernte verlieren. Doch auch die anderen Geschwister von Balem, Titus (Douglas Booth) und Kalique (Tuppence Middleton), wollen die erntereife Erde für sich beanspruchen. Denn das wichtigste Handelsgut im Universum ist Lebenszeit. Diese wird in Form einer verjüngenden Flüssigkeit verkauft, welche aus Menschen hergestellt wird. Ein Planet wird bevölkert und mit steigender Population immer wertvoller und kann sozusagen dann abgeerntet werden. Für eine Ampulle müssen dabei 100 Menschen sterben. Es kommt schließlich zum finalen Showdown im riesigen Wirbelsturm des Planeten Jupiter, da Balem Jones Familie dorthin entführt hat und als Gegenleistung die Erde als Erbe zurückverlangt.

Um es kurz zu fassen, dieser Film ist ziemlicher Käse. Man erkennt schnell, wohin die 176 Mio. Dollar Produktionskosten geflossen sind, nämlich in Ausstattung und Spezialeffekte. Es wäre allerdings besser gewesen, das Geld in ein gutes Drehbuch und eine interessantere Geschichte zu investieren. Die Handlung hat Logiklöcher so groß wie der Jupiter selbst und auch die Darsteller sind nicht gerade das Gelbe vom Ei. Die Wachowski-Geschwister könnens eigentlich besser, lieferten hier aber nur einen Durchschittsfilm ab!

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