Nach vielen Jahren beim Militär ist Chris Vaughn endlich wieder zu Hause angekommen. Doch wo früher das
heimische Sägewerk die Bürger ernährte, ist nun ein Spielcasino die Haupteinnahmequelle, und wo es nach
Sägespänen roch, riecht man heute nur noch den Gestank der Korruption. Nachdem auch Chris Opfer der neuen
Situation wurde, macht er sich daran, seinen Heimatort aufzuräumen.
Chris Vaughn(Dwayne "The Rock" Johnson), ein ehemaliger Soldat der Special-Forces, kehrt nach vielen
Jahren in der Fremde wieder zurück in seine Heimat zu seiner Familie. Wie er festestellen muß, hat sich hier
inzwischen einiges geändert. Das Sägewerk, das früher der Hauptarbeitgeber der Stadt war, ist geschlossen,
dafür gibt es ein neues Spielcasino, das der Gemeinde die Steuereinnahmen beschert, von denen sie leben
kann.
Doch es läuft nicht alles sauber: die Angestellten seines Highschool-Genossen Jay Hamilton
(Neal McDonough) scheinen den Gästen mit Falschspiel das Geld aus den Taschen zu ziehen, und außerdem
Drogen an Minderjährige zu verkaufen. Chris bekommt Wind von der Sache, zieht aber bei einer Schlägerei den
Kürzeren und findet sich kurz darauf im Krankenhaus wieder.
Die Verantwortlichen wollen ihn sogar verurteilen lassen, aber die Geschworenen sprechen ihn, nachdem er sich
selbst verteidigt hat, frei. jetzt will er wieder Ordnung schaffen. Chris lässt sich zum Sheriff wählen,
entläßt alle ehemaligen Polizisten, und stellt seinen alten Freund Ray Templeton (Johnny Knoxville)
als Deputy ein. Gemeinsam wollen sie die Hintermänner der unsauberen Geschäfte finden und auffliegen lassen,
damit ihre Heimatstadt wieder sauber wird.
Die Story des Filmes hört sich nicht ganz neu an, und erinnert irgendwie an klassische Western:
eine handvoll Gute gegen übermächtige Gauner. Die Fronten sind schnell geklärt, und nachdem der Versuch, die
Differenzen der Parteien juristisch und bürokratisch zu klären gescheitert sind, hilft eben nur noch
Selbstjustiz und Gewalt. Das war schon immer so.
Der Film ist für ein Film dieses Genres recht gut gemacht, und auch die Besetzung mit Dwayne "Scorpion King"
Johnson in der Hauptrolle neben dem chaotischen Knoxville als Hilfssheriff ist gut gewählt. Der Film kann
über seine gesamte Laufzeit von knapp über 80 Minuten gut unterhalten, schade nur, daß das Showdown zu
unspektakulär ausfällt, da hatte ich vor dem Abspann noch etwas mehr erwartet. Insgesamt ein brauchbarer
Film, der niemandem wehtut, außer den Stuntmen vielleicht.