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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Walking Tall - Auf eigene Faust'

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Walking Tall - Auf eigene Faust
Poster zu "Walking Tall - Auf eigene Faust"Originaltitel: Walking Tall

Kinostart Deutschland: 15.07.2004

Thriller, Action

USA 2004, ca. 85 min.

FSK: ab 16, $56 Mio. Budget
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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann, veröffentlicht am 09.07.2004
Nach vielen Jahren beim Militär ist Chris Vaughn endlich wieder zu Hause angekommen. Doch wo früher das heimische Sägewerk die Bürger ernährte, ist nun ein Spielcasino die Haupteinnahmequelle, und wo es nach Sägespänen roch, riecht man heute nur noch den Gestank der Korruption. Nachdem auch Chris Opfer der neuen Situation wurde, macht er sich daran, seinen Heimatort aufzuräumen.

Chris Vaughn(Dwayne "The Rock" Johnson), ein ehemaliger Soldat der Special-Forces, kehrt nach vielen Jahren in der Fremde wieder zurück in seine Heimat zu seiner Familie. Wie er festestellen muß, hat sich hier inzwischen einiges geändert. Das Sägewerk, das früher der Hauptarbeitgeber der Stadt war, ist geschlossen, dafür gibt es ein neues Spielcasino, das der Gemeinde die Steuereinnahmen beschert, von denen sie leben kann.
Doch es läuft nicht alles sauber: die Angestellten seines Highschool-Genossen Jay Hamilton (Neal McDonough) scheinen den Gästen mit Falschspiel das Geld aus den Taschen zu ziehen, und außerdem Drogen an Minderjährige zu verkaufen. Chris bekommt Wind von der Sache, zieht aber bei einer Schlägerei den Kürzeren und findet sich kurz darauf im Krankenhaus wieder.
Die Verantwortlichen wollen ihn sogar verurteilen lassen, aber die Geschworenen sprechen ihn, nachdem er sich selbst verteidigt hat, frei. jetzt will er wieder Ordnung schaffen. Chris lässt sich zum Sheriff wählen, entläßt alle ehemaligen Polizisten, und stellt seinen alten Freund Ray Templeton (Johnny Knoxville) als Deputy ein. Gemeinsam wollen sie die Hintermänner der unsauberen Geschäfte finden und auffliegen lassen, damit ihre Heimatstadt wieder sauber wird.

Die Story des Filmes hört sich nicht ganz neu an, und erinnert irgendwie an klassische Western: eine handvoll Gute gegen übermächtige Gauner. Die Fronten sind schnell geklärt, und nachdem der Versuch, die Differenzen der Parteien juristisch und bürokratisch zu klären gescheitert sind, hilft eben nur noch Selbstjustiz und Gewalt. Das war schon immer so.
Der Film ist für ein Film dieses Genres recht gut gemacht, und auch die Besetzung mit Dwayne "Scorpion King" Johnson in der Hauptrolle neben dem chaotischen Knoxville als Hilfssheriff ist gut gewählt. Der Film kann über seine gesamte Laufzeit von knapp über 80 Minuten gut unterhalten, schade nur, daß das Showdown zu unspektakulär ausfällt, da hatte ich vor dem Abspann noch etwas mehr erwartet. Insgesamt ein brauchbarer Film, der niemandem wehtut, außer den Stuntmen vielleicht.

Wertung von Heinz:
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