foyer - hier geht's zur startseite... die aktuellen kinocharts für Deutschland und USA aktuelle Meldungen aus der Kinowelt die aktuellen Kino-Starttermine fü Deutschland kinoprogramm unsere aktuellen kritiken heimkino - aktuelle DVD-Termine directory - Stöbere in unserer Datenbank background - Informationen rund um zelluloid.de
zelluloid

Kritik von Michael Scharsig zu 'Bad Neighbors'

WERBUNG
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 15.05.2014
75%
Ein Trailer ist ein aus einigen Filmszenen zusammengesetzter Clip zum Bewerben eines Kino- oder Fernsehfilms, eines Computerspiels oder einer anderen Veröffentlichung. Der Zweck eines Trailers ist es, dem Publikum einen Vorgeschmack auf das beworbene Produkt zu geben und natürlich Werbung für dieses zu machen.
Ein Spoiler ist eine Information zur Handlung, die wesentliche Spannungs- oder Überraschungselemente vorwegnimmt.
Wenn es um saufende, kiffende Studentenverbindungen geht und Seth Rogen ("Superbad", "Das ist das Ende") mit von der Partie ist, dann sollten an diese Komödie nicht zu hohe Erwartungen gestellt werden. Was nicht bedeutet, dass Rogen ein Amateur ist, seinen Humor muss man aber mögen, um seine Filme zu akzeptieren. Der Trailer zu "Bad Neighbors" sah jedenfalls ganz witzig aus und reiht diesen Film leider in die Liste der Filme ein, in denen die besten Momente schon im Trailer gespoilert werden.

Viel mehr kommt da nämlich nicht. Man sieht einen Zac Efron ("Für Immer Single?"), der einmal mehr eindimensional lustig spielt, wieder mal Oberkörperwerbung für sich selbst macht und dahinter Kollegen wie Dave Franco ("Scrubs", "Now You See Me") und Christopher Mintz-Plasse ("Kick Ass") rumalbern dürfen. Die Robert-De-Niro-Party und die Airbags wären tatsächlich kleinere Höhepunkte gewesen, hätte man den Trailer nicht schon gesehen. Ansonsten bleibt der typisch fäkale Humor von Seth Rogen, der hin und wieder durch kleine Moralfragen gebremst wird.

"Bad Neighbors" ist aber keine Katastrophe und das liegt vor allem an Rose Byrne ("Insidious", "28 Weeks Later"), die im Film als Rogens Partnerin alle Sympathiepunkte für sich gewinnt. Diese herrlich pubertäre, witzige Art hätte ich ihr gar nicht zugetraut. Doch sie trägt den Film und klatscht die anderen Mitstreiter mit ihrer Spielfreude locker an die Wand. Wer hätte das gedacht? Byrne bringt also frischen Wind in die Rogen-Sphäre und ergänzt wird das mit einem tatsächlich niedlichen Baby, gespielt von zwei wirklich putzigen Zwillingen.

Fazit: "Bad Neighbors" ist ein typischer Seth Rogen Film, der inhaltlich keine großen Quantensprünge macht. Vorhersehbar, halbwitzig. Rose Byrne ist für die pubertäre Männerclique allerdings ein überraschend großer Gewinn. Am Ende bleibt eine Komödie, die sich in den Durchschnittsquark einreiht und vor allem moralisch viele Fragen unbeantwortet lässt.

War diese Kritik hilfreich?
7 von 9 Besuchern fanden diese Kritik hilfreich.
 
weitere Kritiken zu diesem Film
15.05.2014Michael Scharsig
75%
14.09.2014Dirk Hoffmann
80%
Eigene Kritik schreiben
Weitere Kritiken in der aktuellen Übersicht oder im Archiv
 
 Teil der Serie 'Bad Neighbors' 
 Bad Neighbors (2014)  
 Bad Neighbors 2 (2016)  
 
zelluloid - Navigationselement
WERBUNG
Kurz-Link zu dieser Seite: http://zel.lu/k7wY
foyer | charts | filmnews | kinostarts | kinoprogramm
kritiken | heimkino | directory | background
 
zelluloid.de • ©1998-2017 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann
 
SitemapImpressuminfo@zelluloid.de
Hinweise zum DatenschutzNutzungsbedingungen