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Kritik von Daniel Broz zu '13 Sins - Spiel des Todes'

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Kritik von Daniel Broz
veröffentlicht am 05.10.2014
75%
Ein Remake ist eine Neuverfilmung eines bereits existierenden, meist mehrere Jahrzehnte älteren Films.
Kurz erklärt geht es in dem Film um einen Mann, der durch den Verlust seines Jobs und der anstehenden Hochzeit seiner schwangeren Frau, kaum positive Momente in den ersten Filmminuten erfährt. Sein Leben ist kurz davor komplett aus seinen Händen zu gleiten. Zu allem Überfluss hat er noch einen psysisch kranken Bruder, der ihm sein Leben zusätzlich schwer macht. Doch dann klingelt überraschenderweise sein Handy. Der unbekannte Anrufer bietet ihm ein Spiel an, in dem er 13 Aufgaben bewältigen muss, dessen Intensität und Schwierigkeit von Aufgabe zu Aufgabe erhöht werden. Nach jeder erfolgreichen Aufgabe werden ihm umgehend Geldbeträge auf sein Konto überwiesen, die am Ende der 13 Aufgaben eine Summe von 5,6 Mio. Dollar versprechen. Sollte er eine Aufgabe nicht erfolgreich beenden, drohen ihm tödliche Konsequenzen.

Soweit zur Story! Ansich nichts Innovatives, hat man vergleichbare Elemente schon in anderen Filmen gesehen, wie zum Beispiel "The Game" mit Michael Douglas. Doch die Umsetzung ist wirklich gut gemacht und das auch dank eines grandiosen Hauptdarstellers, namens Mark Webber, der in den 90 Minuten eine Wandlung vom braven Mitmenschen und Bürger, der keiner Fliege was zu leide tun könnte, zum Badboy durchmacht, der am Ende des Films vor Nichts zurück schreckt. Apropos Fliege: Die zweite Aufgabe ist nichts für Vegetarier.
Der Hauptprotagonist dieses Films ist aber nicht der einzige Darsteller, der die Story voran trägt. Besonders hervor zu heben, ist Ron Perlman, der zwar aufgrund seiner wenigen Auftritte kaum in Erscheinung tritt, aber gerade deswegen Akzente setzen kann. Auch wegen seiner markanten Gesichtszüge und dieser ernsten Mimik ist er immer wieder ein Lichtblick, dem man seine Rolle als verbissener Detective gerne abnimmt. Am Ende überrascht er sogar noch. In diese Riege gesellt sich noch Pruitt Taylor Vince, der die perfekte Besetzung für die Rolle des Vogler ist.
Der Film selbst besticht durch seine raren aber dennoch intensiven Momente, die den Zuschauer in den Bann ziehen und zusammen mit Mark Webber eine Wandlung durchmachen. Sogar Gore-Hounds kommen auf ihre Kosten. Dabei beginnt der Film recht harmlos und beginnt sehr zäh. Doch als Elliot (Mark Webber) nachts alleine auf der Landstraße nach Hause fährt und einsam an einer roten Ampel im verlassenen Nirgendwo steht, beginnt die Story Fahrt aufzunehmen. Denn plötzlich klingelt sein Handy mit dem markanten Klingelton und das Spiel beginnt.
Daniel Stamm ist hier ein sehr guter Film gelungen, der den Zuschauer bis zum Ende nicht mehr loslässt. Auch, wenn es "nur" ein Remake des 2006 erschienen thailändischen Thrillers "13 Beloved" ist, so kann er jederzeit für sich alleine stehen. Daniel Stamm hat nur wenige Aufgaben aus dem Original übernommen, nämlich die ersten drei, sowie die Scene mit den Motorradfahrern. Jeder, der auf psychologischen Horror steht, ist hier bestens aufgehoben.

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