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Kritik von Martin Zopick zu 'Mr. Collins' zweiter Frühling'

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Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 30.09.2017
80%
Gefühlvolle Abrechnung mit dem Leben eines Popstars (Titel!), der in die Jahre gekommen ist. Danny Collins (großartig Al Pacino) hat ein Problem mit seinem Alter und dem seiner immer jünger werdenden Fans. Er beschließt auszusteigen und sein Leben zu ändern. Deshalb versucht er u.a etwas ganz Neues: Kontakt zu seinem Sohn. Der ist verheiratet und hat eine kleine Tochter. Seine Frau erwartet ihr zweites Kind.
Und all das nur, weil sein Manager Frank (Christopher Plummer) einen Brief entdeckte, den John Lennon ihm vor vielen Jahren geschrieben hatte.
Als sein Gegenüber fungiert die Hotelmanagerin vom Hilton Mary (Annette Bening).Sie ist sowohl Bewunderer seiner Kunst als auch menschlich seine schärfste Kritikerin, die ihm die Meinung geigt, wenn es sein muss. In herrlichen Dialogen liefern sich die beiden scharfzüngige Duelle. Da kann eine Einladung zum Abendessen zu einem verbalen Katz und Mausspiel werden. Da kann ein gemeinsamer feucht-fröhlicher Abend schon zu artistischen Einlagen von Dan führen. Auch seine Beichte vor anwesendem Personal verfehlt ihren Eindruck nicht.
Ein zweiter Handlungsstrang ist die Vater - Sohn Problematik. Das ist echt gut gemacht. Dan kann sich als Opa profilieren und seinem Sohn beim Vaterwerden beistehen. Auch sein Rückfall in Drogen, Alkohol und Sexorgien wird plausibel erklärt. Dan hat plötzlich Angst. Die Hinführung zu einem tollen Ende erfolgt über seinen Manager Frank, der Tom erklärt, dass sein Vater im Grunde ein guter Kerl ist. Doch da hatte der bereits angefangen, sein Hab und Gut zu verschenken. Statt der zu erwartenden Umarmung von Tom und Dan kommt der Abspann. Vater und Sohn im Krankenhaus warten auf das Urteil der Ärzte...
Den Song, den Dan nach 30 Jahren wieder mal komponierte, ähnelt zwar sehr John Lennons 'Imagine', passt aber textlich und musikalisch zum Thema: 'Frühling im Kopf'.
Das ist gute Unterhaltung, sensibel und kitschfrei gemacht und durchaus nachdenkenswert mit äußerst spielfreudig aufgelegten Darstellern.
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