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Kritik von Michael Scharsig zu 'Apartment 143 - Residenz des Bösen'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 15.05.2014
20%
"Apartment 143 - Residenz des Bösen" ist ein Filmchen aus dem Found Footage Genre, das allein reicht bei mir schon, um mir den Film anzusehen. Auch als Fan des Themas muss ich aber sagen, dass paranormale Phänomene und spukende Wohnungen so langsam aber ausgelutscht wurden. Daher ist es kein Wunder, dass sich der Film von Carles Torrens schnell als uninspiriert entpuppt und eigentlich nur auf der Erfolgswelle zweier Erfolgsrezepte mitschwimmen möchte.

Diese zwei Erfolgsrezepte sind einmal die Geschichte paranormaler Geschehnisse in Form eines Horrorfilms und die Wackelkameratechnik, durch die mit Mini-Budget meistens deutlich mehr einspielt wird. Das erste Rezept betrachtet, steht schnell fest, das so gar keine frischen Ideen verwendet wurden, sondern sich eine Kopie an die andere reiht. Erschrecken tut man sich ohnehin nicht, da diese besagten Momente so plump eingesetzt wurden, dass es schmerzt. Dass die Effekte dann trotz reduzierter Found Footage Möglichkeiten auch noch so versagen rundet den Fall ab.

Und wenn die Kamera schon wackelt, dann müssen passende Gründe her, warum ständig gefilmt wird. Es muss nicht mal über den ganzen Film lang logisch sein, aber irgendetwas muss erwähnt werden. Die Figuren im Film sind aber von vornherein sowas von lässig, was meiner Meinung nach aber einfach nur schlecht gespielt ist, dass niemand Fragen stellt und sich über das ständige Gefilme aufregt. Als seien Geister völlig normal. Klar, das Genre verlangt keine Oscar-Darbietungen, doch ein bisschen mehr Authenzität darf erwartet werden. Gerade Michael O'Keefe ("Das Glashaus", "Michael Clayton") hätte hier ruhig mehr als eine Mimik bieten können.

Fazit: Der Versuch auf gleich zwei Wellen mitzureiten ist schiefgegangen. Schlechte Darsteller, schlechtes Drehbuch und miese Effekte sorgen für eine Mockumentary der mieseren Sorte. Selbst Fans des Genres ist von diesem Schwachsinn abzuraten. Dann doch lieber auf die neuen, noch immer guten, Teile von "Paranormal Activity" warten.

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