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Kritik von Michael Scharsig zu 'Arachnoquake'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 27.01.2014
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Ein Spoiler ist eine Information zur Handlung, die wesentliche Spannungs- oder Überraschungselemente vorwegnimmt.
Griff Furst ist indirekt kein Unbekannter. Immerhin hat er in "Battleship" einen Techniker, in "Green Lantern" einen Piloten und in "Now You See Me" Agent Sandusky gespielt. Zu eher fragwürdigem Ruhm hat er es aber als Regisseur gebracht, sein dazugehöriges Werk hört auf den Namen "Arachnoquake".

New Orleans wurde von einem Erdbeben heimgesucht und aus den Erdrissen krabbeln Spinnen diverser Größen um die restlichen Bewohner der Stadt zu verspachteln. Es stört nicht, dass diese Spinnen Feuer spucken oder über Wasser laufen können. Ohne zu spoilern sei verraten, das Drehbuch hat auf fast alles eine Antwort. Es bleiben aber auch Fragen offen, zum Beispiel warum außer den traurigen Zweckdarstellern sonst kaum Menschen in der Stadt sind.

Die für mich traurigere Frage aber ist: Was zum Teufel ist aus Edward Furlong ("American History X", "Terminator 2") geworden? Neben diesem speckigen Schauderbild blamieren sich ausnahmslos alle weiteren Mitspieler, ganz vorne mit dabei der zum Totschämen schlimme Bug Hall als Held.

Was ein mit der Materie nicht vertrauter Praktikant in zwei Wochen hinkriegen kann, haben die zuständigen Mitarbeiter für Effekte hier tatsächlich noch mieser hinbekommen. Die Spinnen wirken witzig, nicht gruselig. Noch dazu paaren sich grausam erzwungene Gags mit einer Mimik, die vor allem bei Tracey Gold ihren traurigen Tiefpunkt erreichen.

Fazit: "Arachnoquake" hat sich mit voller Mühe und Kraft die 0 Prozent verdient. In diesem Horrorstreife, der keiner ist, unterbieten sich Darsteller, Drehbuch und Effekte im Wettstreit. Der Sieger dabei bleibt aber vor allem einer: die deutsche Snychronisation.

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