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Kritik von André Gerstenberger zu 'Maximum Conviction'

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Kritik von André Gerstenberger
veröffentlicht am 18.02.2013
60%
Als ich erfahren habe, dass Steve Austin zusammen mit Steven Seagal einen Film dreht, habe ich mich sehr darüber gefreut, da ich beide B-Actionstars mag. Als dann auch noch Keoni Waxman als Regisseur verpflichtet wurde, dachte ich mir: Da kann ja nichts mehr schief laufen. Doch dem ist nicht so. Der Film beginnt schon sehr mäßig in dem man das Gefängnis sieht und sich darauf einstellen muss, das die ganze Handlung im Gefängnis stattfindet. Als von der Kulisse her kann man hier gar nichts erwarten. Insgesamt wurde der Film sehr lieblos inszeniert. Die hirngerissene Story wird von einem coolen Cast begleitet. An der Besetzung liegt es nicht, dass der Film nicht wirklich überzeugen mag. Vielmehr liegt es am Drehbuchautor und am Regisseur. Sie haben es sich sehr einfach gemacht, indem sie zwei ausgediente Actionstars als Hauptrolle verpflichtet und sich darauf verlassen haben, dass diese es schon meistern werden. Doch es gehört mehr dazu, als nur zwei bekannte Actionstars und ein paar gute Actionszenen. Eigentlich hat der Film überhaupt keine Substanz. Von Anfang an, merkt man die begrenzte Drehzeit, denn der insgesamte Film wirkt so, als hätte man ihn einer Woche gedreht. Man kann Steven Seagal nicht mal einen Vorwurf machen. Trotz seines neuen Höchstgewichts meistert er seine Rolle mit lässigen Sprüchen und ein paar ganz soliden Kampfszenen. Auch Steve Austin hat sich schauspielerisch etwas gesteigert. Mit jedem weiterem Film zeigt er, dass er sich im besser ins Actiongenre etablieren kann. Auch Michael Pare liefert einen soliden Part, wenn auch nicht überragend. So bleibt noch die ganz soldie Action übrig, die allerdings sehr steif daher kommt. Die Schießereien wirken sehr konstruiert und lieblos. Auch die Kameraführung muss ganz ohne Highlights auskommen. Auf tolle Panoramaaufnahmen muss man vollends verzichten. Ich konnte kein einziges mal "Whow!" sagen. Wobei ich das auch nicht erwartert habe, aber ein etwas besseres Drehbuch hätte dem Film sicherlich gut getan. Die Blu-ray ist für mich schon fast enttäuschend, denn das Bild kommt sehr blass daher. Die Farbpalette hat man bewusst sehr grau gehtalten. Auch die Schärfewerte sind nicht immer optimal. Hier merkt man das sehr niedrige Budget. Auch der Schwarzwert ist nicht immer optimal. Der Ton mag auch nicht wirklich überzeugen. Insgesamt hört sich die Abmischung sehr konventionell an. Die Dialoge sind zwar bestens verständlich, aber etwas mehr Pepp hätte ich mir schon gewünscht, denn die Schießereien müssen leider ohne jegliche Dynamik auskommen. So hören sich die Schüsse sehr billig an. Der Soundtrack ist sehr einfältig und lieblos gestaltet.

Fazit: Zwei B-Actionstars die ihr Bestmögliches gegeben haben um das miserable Drehbuch mit coolen Sprüchen auszubügeln. Doch über weite Strecken gesehen ist der Film teilweise etwas zäh und langweilig. Wenn man schon kein herausragendes Drehbuch zur Verfügung hat, hätte man wenigstens den Film visuell und actionmäßig besser inszenieren können. Da aber Keoni Waxman keine große Lust hatte, wirkt dieser Film sehr lieblos. Schade eigentlich, denn seine letzten Filme ("Hunt to Kill", "The Keeper", "A Dangerous Man") waren durchweg sehr gut. Für wahre B-Actionfans und Austin/Seagal-Fans ist dieser Film zur einmaligen Sichtung zu empfehlen, aber von einem Kauf würde ich eher abraten.

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