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Kritik von Gerald Holmer zu 'Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel'

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Kritik von Gerald Holmer
veröffentlicht am 20.04.2017
100%
Der Film ist ein US-amerikanischer Spätwestern von Michael Cimino aus dem Jahr 1980. Die Handlung spielt 1891 im US-Bundesstaat Wyoming. Hintergrund ist der historische Johnson County War, in dem amerikanische Großfarmer versuchten, osteuropäische Einwanderer zu vertreiben.
Jim Averill (Kris Kristofferson) ist Sheriff von Johnson County, wo der Kampf zwischen den einheimischen Rinderbaronen und armen europäischen Einwanderern tobt. Averill trifft seinen alten Studienfreund Billy Irvine (John Hurt) wieder, der nun Mitglied der einflussreichen Ranchervereinigung Wyoming Stock Growers Association ist. Im betrunkenen Zustand erzählt dieser Averill von der Existenz einer Todesliste mit 125 Namen. Dabei handelt es sich um arme Einwanderer, die den Großgrundbesitzern wegen wiederholter Fälle von Viehdiebstahl ein Dorn im Auge sind und deshalb zur Ermordung freigegeben sind. Mit Billigung des Gouverneurs und auf Anweisung des Vorstands der Ranchervereinigung, Frank Canton (Sam Waterston), sollen Auftragskiller aus Texas die Morde durchführen. Ella Watson (Isabelle Huppert), Chefin eines Bordells, steht ebenfalls auf der Todesliste, weil sie neben Geld auch Vieh als Zahlungsmittel für ihre Dienstleistung akzeptiert. Sie sympathisiert mit den Einwanderern und ist zudem hin und her gerissen zwischen zwei Männern: dem Sheriff Averill und Nathan Champion (Christopher Walken), einem Scharfschützen in Diensten der Viehbesitzer. Averill gelingt es, in Besitz der Todesliste zu kommen und die eingewanderten Siedler zu warnen. Es kommt schließlich zum Feuergefecht zwischen den Siedlern und Cantons Mörderbande. Es gibt hohe Verluste auf beiden Seiten, unter anderem stirbt bei den Viehbesitzern auch Billy Irvine. Erst das Eintreffen der US Army beendet den blutigen Kampf.
"Heaven's Gate" wurde seinerzeit von Kritikern zerrissen und gilt als einer der größten kommerziellen Flops der Filmgeschichte. Erst Jahre später bekam er eine angemessene Würdigung als Meisterwerk. Zugegeben, man braucht für den Spätwestern ordentlich Sitzfleisch, denn der Director's Cut dauert satte 210 Minuten. Die ursprüngliche Schnittfassung Ciminos brachte es sogar auf 325 Minuten, die er jedoch auf Drängen des Filmstudios "United Artists" auf eine erträgliche Kinofassung kürzen musste. Der Regisseur hatte daraufhin, aufgrund des Flops und des Imageverlusts, Schwierigkeiten, seine Produktionen finanziert zu kriegen.
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