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Kritik von Michael Scharsig zu 'Motel Room 13'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 28.04.2014
60%
Eine Staffel (engl. Season) einer TV-Serie besteht meist aus 10-24 einzelnen Episoden, die dann oft durch eine längere Drehpause getrennt sind.
Einmal mehr kommt ein beknackter deutscher Filmtitel daher. Na jedenfalls klingt "The Bag Man" für mich nicht so anspruchsvoll, dass man ihn unbedingt in "Motel Room 13" hätte umtaufen müssen. Ein Glück, dass der Film von David Grovic generell kein Meilenstein der Filmgeschichte ist.

Wenn John Cusack ("2012", "Con Air") und Robert De Niro ("Silver Linings", "Killing Season") aufeinandertreffen, steigt die Erwartungshaltung automatisch. Robert De Niros Figur ist allerdings eher eine Randerscheinung, weshalb sich "Motel Room 13" eher zu den aktuellen Cusack-One-Man-DVD-Shows gesellt. Immerhin hat er mit Rebecca Da Costa eine recht interessante Begleiterin an seiner Seite.

Unabhängig von der Frage, was in der Tasche ist, sind es gerade die Nebenfiguren, die für Spannung sorgen - vor allem zwischen Rivka und Jack knistert es hin und wieder. Leider lässt das Drehbuch keine all zu tiefen Tauchgänge in die Seelen und Hintergrundgeschichten der Charaktere zu und so bleibt alles an der Oberfläche.

Es gibt ein bisschen Kampf, ein bisschen Schießen, eine prise prickelnde Zweisamkeit und einen Showdown, der wohl zu den langweiligsten der Filmgeschichte zählt. Allen Beteiligten war hier wohl klar, dass das Endprodukt auf dem Fließband der Massenware landen wird, denn die uninspirierte Schauspielleistung ist erschreckend.

Fazit: Einer dieser durchschnittlichen Thriller, der Fans der Darsteller gerade noch so befriedigen dürfte. Mehr erreichen die Beteiligten hier aber nicht, denn die Spannung ist nie ganz oben. Das können vor allem Cusack und De Niro viel viel besser.

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