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Kritik von Michael Scharsig zu 'V/H/S - Eine mörderische Sammlung'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 03.12.2012
75%
Warnung! Dieser Film ist nichts für diejenigen, die Found Footage nicht leiden können. Bei "V/H/S - eine mörderische Sammlung" handelt es sich um einen weiteren Streifen des Handkamera Sub-Genres.

Die Idee ist sogar ganz nett. Eine Gruppe Kleinkrimineller bricht in ein Haus ein und soll eine VHS-Kassette stehlen. Den Besitzer finden sie allerdings tot in seinem Sessel, vor ihm ein Berg flackender Fernseher. Von der Kassette keine Spur. So macht sich der Großteil der Gruppe auf in den Keller, wo ganze Regale mit Kassetten stehen. Einer bleibt oben und schaut sich die Kassetten an, die in den Videorekordern der Fernseher stecken. Von da an mutiert "V/H/S" zu einem Episodenfilm, denn jedes dieser Videos zeigt Amateuraufnahmen blutiger, teils unerklärlicher Verbrechen.

Einen Found-Footage-Schocker in Episoden zu zeigen ist gar nicht so weit hergeholt, da schnitttechnisch viele Vorgänger schon an diesen dokumenatrischen Stil erinnern. Schade ist, dass die kleinen Filmchen inhaltlich nichts gemeinsam zu haben scheinen, außer dass dem, der sie anschaut schreckliches wiederfährt. "The Ring" lässt grüßen. Jeder kleine Film für sich ist allerdings schön anzusehen und lädt bisweilen zum Gruseln ein. Favoriten dabei sind definitiv die Aufnahmen einer Dämonin - ich sag nur "Ich steh auf Dich" - und eine Kostümparty, die ausartet.

Dialoge und Darsteller sind leider nur Durchschnitt, was zu Punktabzügen führt, denn spätestens seit "Grave Encounters" und "Chronicle" wurde bewiesen, dass auch Mockumentaries gut geschauspielert werden können. Die Qualität der Aufnahmen ist schlecht, da es sich um VHS-Aufnahmen handelt. Wer über das typische offene Ende und das Kamera-Gewackel hinweg sehen kann, der wird sich über die kleinen Found Footage Häppchen auf "V/H/S" freuen. Der fehlende Zusammenhang und die teils zu langen Episoden hinterlassen aber einen faden Beigeschmack.

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