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Kritik von Elke König zu 'Emilie Richards: Spuren der Vergangenheit'

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Kritik von Elke König
veröffentlicht am 11.02.2018
65%
Inhaltsangabe:

Die Pianistin Jessica (Gesine Cukrowski) ist nach Neuseeland gereist, um ihre Wurzeln zu finden. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erfuhr sie, das sie adoptiert wurde und das sie ihre Mutter auf einer kleinen Insel in Neuseeland finden würde.

Abgebrannt und verwirrt, trifft sie dort auf Alex (Oliver Bootz), der scheinbar eher ein flüchtiges Interesse an ihr hat. Um ihren Aufenthalt zu finanzieren, nimmt sie eine Stelle als Klavierlehrerin Lydia (Saskia Vester) an und begibt sich auf die Suche.

Alex scheint nun doch ihr mehr zugeneigt zu sein und hilft ihr bei der Suche nach ihrer Mutter. Und sehr bald stellt Alex fest, das er gar nicht soweit suchen muss .... nur wie würde es Jessica aufnehmen?

Mein Fazit:

Dieser Film hat meine allgemeine Haltung zu deutschen Filmen wieder mal bestätigt. Wobei ich natürlich auch schon Ausnahmen erlebte.

Aber diese (was ist es - Drama oder Liebesgeschichte?) Geschichte um Jessica, Alex und ihre wahre Mutter plätschert so vor sich hin, das man schnell gedanklich abschweifen kann. Zwar reizen die tollen Landschaftsbilder den Geist des Zuschauers, aber ansonsten bietet der Film nicht wirklich nennenswerte Höhepunkte.

Gesine Crucowski zeigt sich etwas freizügig und modern, aber es passt auch irgendwie nicht in diese Handlung, die Rolle ist gut besetzt, aber zeitweilig unglaubwürdig. Ebenso Alex, der eigentlich der Gigolo auf der Insel ist und wohl keinen Rock ausgelassen hatte. Da eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen ist schwierig und paßt so gar nicht zu Jessica, die auch einen unsteten Charakter hat.

Alles in allem ist es eine Geschichte, die nette Unterhaltung für einen Abend bietet, aber nicht nachhaltig wirkt.

Von mir bekommt er 65%.

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