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Kritik von Michael Scharsig zu 'Pain & Gain'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 11.09.2013
75%
Mark Wahlberg und Dwayne Johnson mit Sonnenbrillen, darunter ein blondes Dummchen. Neben dem Titel "Pain and Gain" sprechen gleich mehrere Faktoren dafür, dass die Erwartungen in eine falsche Richtung gehen.

"Pain and Gain" ist weder effektgeladenes Actionkino, noch machomäßiges Gangster-Gepose. Dieser Film erzählt die Geschichte von drei stupiden Bodybuildern, die mitte der 90er dem amerikanischen Traum nacheifern. Um endlich auch das große Geld zu machen hecken sie einen Plan aus, der vor allem eines ist: chaotisch strafbar.

Der Zuschauer wird sich häufig dabei erwischen die unlogischen Handlungen und Denkweisen der Hauptpersonen zu kritisieren. Die traurige Wahrheit: "Pain and Gain" basiert auf einer wahren Geschichte. "Unfortunately this is a real story" heißt es zu Beginn und auch kurz vor Schluss wird man erinnert "This is still a true story."

Obwohl es in Wahrheit um Entführung, Totschlag und Erpressung geht, setzt "Pain and Gain" der Story infantilen, schwarzen Humor wie eine Maske auf. Warum die interessante und bizarre Geschichte trotz fantastischer Musik und technisch brillianten Bildern dann doch verflacht und sich dabei zieht wie Kaugummi hat einen Grund: Regisseur ist Transformers-Untalent Michael Bay.

Der Film dauert zu lange und driftet zu oft in flachen Humor ab, der leider nicht die Selbstironie erreicht, die er anstrebt. Guy Ritchie oder die Coen-Brüder hätten das tausendfach besser umgesetzt.

Schade, denn vor allem Dwayne Johnson und Mark Wahlberg selbst liefern eine Klasse Leistung ab. Mit Tony Shalhoub, Ed Harris, Rebel Wilson, Ken Jeong und Peter Stormare sind die Nebenrollen gut besetzt und witzig gespielt. Nur Bar Paly nervt und so passt alles zusammen: "Pain and Gain" ist ambitioniert und hat einige echte Stärken - insgesamt aber bremst Bay seinen Film aus und verpasst ihm den Charme eines durchschnittlichen Videotheken-Tipps.

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