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Kritik von Elke König zu 'White House Down'

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Kritik von Elke König
veröffentlicht am 24.08.2017
75%
Inhaltsangabe:

John Cale (Channing Tatum), Polizist und Afghanistan-Veteran, hat sich beim Secret Service zum Personenschutz von Präsident James Sawyer (Jamie Foxx) im Weißen Haus beworben. Zum Vorstellungsgespräch nimmt er seine Tochter Emily (Joey King) mit, die einen Videoblog zu politischen Themen betreibt. Präsident Sawyer kehrt gerade von einer Nah-Ost-Reise zurück. Soeben wird bekannt, dass der Präsident alle amerikanischen Soldaten aus Nah-Ost abziehen und somit die Grundlage für neue Friedensgespräche schaffen will.

John macht mit seiner Tochter eine Führung durch das Weiße Haus, als dieses von paramilitärischen Einheiten gestürmt wird. Große Unterstützung haben sie offenbar vom Chef des Personenschutz', Agent Walker (James Woods). Dieser befindet sich kurz vor dem Ruhestand, hat aber noch eine persönliche Rechnung mit dem Präsidenten offen. Einige Minister können sich ins Pentagon retten, wo auch Agent Finnerty (Maggie Gyllenhaal) sich aufhält. Es wird versucht, die Situation zu beherrschen, aber es stürzt nur noch mehr ins Chaos.

John verliert seine Tochter aus den Augen und kann nur mit Mühe und Not gerade so den Präsidenten vor den Angreifern retten. Eigentlich war er für den Personenschutz nicht vorgesehen, doch die Situation erfordert sein ganzes Können. Entschlossen versucht er seiner Tochter zu helfen und den Präsidenten zu schützen. Aber die eigentliche Gefahr kommt von einer ganz anderen Seite und der Countdown läuft ...

Mein Fazit:

Im gleichen Jahr, als dieser Film entstand, wurde auch "Olympus Has Fallen" mit Gerard Butler gedreht. Beide Geschichten ähneln sich: Paramilitärs dringen mit einem ausgeklügelten Plan ins Weiße Haus ein und nehmen den Präsidenten als Geisel oder versuchen es zumindest.

Roland Emmerich hat mal wieder einen Actionkracher gedreht, der aber an seine anderen Filme einfach nicht heran kommt. Und wieder gibt es ein relativ schwaches Drehbuch mit viel Krach und Getöse. Dabei wurde an Material und Kulisse nicht gespart, es geht viel zu Bruch. Die Dialoge wirken zuweilen etwas lahm, einzig Channing Tatum und James Woods konnten mich als Gegner in diesem "Spiel" überzeugen. Die kleine Emily, toll dargestellt von Joey King, bewies Mut und Entschlossenheit, aber wie so vieles in dem Film wirkte es vom Drehbuch unglaubwürdig.

Zu dem Film gibt es nicht viel zu schreiben. Eine rasante Story mit viel Bum und Bäm, Figuren mit wenig Profil und gelegentlich schwache Dialoge. Für einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend sicher das richtige Programm. Aber er bleibt nicht nachhaltig im Sinn und deshalb bewerte ich ihn mit 75%.

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