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Kritik von Michael Scharsig zu 'Two Headed Shark Attack'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 27.01.2014
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Wo kommt ein zweiköpfiger Hai eigentlich her? Warum taucht bei ruhiger See plötzlich eine Riesenwelle auf? Und wie kann ein gigantisches Monster in kniehohem Wasser unentdeckt bleiben? Mit tiefgründigen Fragen wie diesen beschäftigt sich Regisseur Christopher Ray gar nicht erst, er lässt es einfach geschehen.

Da macht es auch nichts aus, dass ein Bootrennen zwischen zwei Teenager-Gruppen vom Atoll zur Yacht gefühlte 20 Minuten dauert, die großartig miese Brooke Hogan den Rückweg trotz Haiangriff, Trauer und Schock aber in weniger als fünf Minuten schafft. Noch gekonnter inszeniert ist die Tatsache, dass bei jedem zweiten Angriff des Hais auch immer schön brav zwei Personen gleichzeitig im Wasser sind, damit der zweite Kopf auch etwas zu tun bekommt.

Hin und wieder wird einfach die gleiche Sequenz des Hais eingeblendet. Ein Stilmittel? Möglich. Leider schafft dieser Schocker es trotzdem nicht in den Reigen der frechen Kunstfilme, denn bei "Two-Headed Shark Attack" funktioniert einfach gar nichts. Die Geschichte ist zum Fremdschämen, die Darsteller eine bodenlose Unfreude und die Effekte würden im Duell mit einem Nintendo-64-Spiel in Runde Eins K.O. gehen.

Es gibt viel nackte Haut, stumpfsinnige Dialoge und ganz viel Wasser. Für pubertierende Außenseiter vielleicht gerade noch ein Fest, für alle anderen aber nicht mal im Netz eine Empfehlung. Auch wenn Carmen Elektra und Brooke Hogan einfach nach jeder Flucht, jedem Kampf und jeder Action top aussehen und coole Sprüche parat haben - das ist Mist.

Fazit: "Two-Headed Shark Attack" kann Spaß machen, zum Beispiel beim Wettstreit, wer die Fernbedienung zuerst findet um auszuschalten. Drehbuchvergewaltigter Trash, der bestenfalls zur Folter noch nützlich ist.

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