foyer - hier geht's zur startseite... die aktuellen kinocharts für Deutschland und USA aktuelle Meldungen aus der Kinowelt die aktuellen Kino-Starttermine fü Deutschland kinoprogramm unsere aktuellen kritiken heimkino - aktuelle DVD-Termine directory - Stöbere in unserer Datenbank background - Informationen rund um zelluloid.de
zelluloid

Kritik von Willy Obermeyer zu 'ATM - Tödliche Falle'

WERBUNG
Partner von Entania
Kritik von Willy Obermeyer
veröffentlicht am 14.02.2013
25%
"ATM" bedeutet Außergewöhnlich Trottelige Menschen, die sich in einer unterkühlten Pappbank verkloppen. Ein Fauxpas ist dafür verantwortlich; denn nur wegen der blöden Pizza für den Fetten sitzen sie nun in dieser ausweglosen Ausweglosigkeit, die von einem Killer in Daunenfederjacke begutachtet wird. Hin und her schlendert der dunkle Mann, der sein Gesicht so geschickt von der Kapuze bedecken zu weiß, dass man es nie zu sehen bekommt. Wie unheimlich. Doch ist es widerwillig äußerst verwunderlich, weshalb sich die Regie entschied, nur eben von diesem Mann nichts zu zeigen; fraglich bleibt, ob es nicht besser gewesen, hätte man jedem der Darsteller eine Zipfelmütze für lau gekauft, damit sie sich diese bis halsabwärts übers Gesicht stülpen können - gerne auch mit Gebäck und Rentieren bestickt. Dieser als Horror-Thriller beworbene vorweihnachtliche Blödelfilm mit Nasen wie Brian Geraghty, Alice Eve und Josh Peck ist eine garantiert asphaltierte Wohlwollensfahrt, die viel zu gerne rau und pöhse sein möchte, als das sie das tatsächlich sein könnte. Schlecht gespielt und schlecht choreographiert stolpern die Jungerwachsenen durch eine fünf Quadratmeter große Bank, die den Eindruck macht, als hätte man sich im letzten Moment von der Telefonzelle und dem Straßenklo zu ihr besonnen. Lächerlich und sinnlos ist die ins Leere irrende Geschichte eines namenlosen und willkürlichen Mörders, die wegen des unterdurchschnittlichen Spannungsniveaus noch tiefer und härter sinkt und auf dem Boden zerbricht. "ATM" sieht aus, als hätte irgendjemand die Idee gehabt, doch bitte einmal schnell und hoffentlich sehr günstig einen Film ohne fehlendes Motiv zu drehen, den es so schon viel zu oft gab - und oftmals auch besser. Es ist ein beinahe schlafbejahender Trip, der es nur zwischenzeitlich - niemals aber über mehrere Szenen - schafft, mit der richtigen Würze zu experimentieren - das Ende ist ein gelungener Ansatz. Doch kaum einem anderen Horror-Thriller war der amateurhafte Cast schädigender. Es sind Josh Peck, dem das cholerische, heimtückische Schweinchen einfach nicht steht und allen voran Hauptdarsteller Brian Geraghty, der es nicht kann, etwas zu können. Und natürlich muss da ein Mädel sein. Eine, die bisschen kreischt, bissel weint und um die es sich zu kämpfen lohnt.
Es ist nichts, was du und ich nicht schon unlängst wüssten.
War diese Kritik hilfreich?
2 von 4 Besuchern fanden diese Kritik hilfreich.
 
weitere Kritiken zu diesem Film
Neben obiger Besprechung gibt es noch keine weiteren Kritiken - möchtest Du Deine eigene Meinung loswerden? Hier erfährst Du, wie:
Eigene Kritik schreiben
Weitere Kritiken in der aktuellen Übersicht oder im Archiv
 
zelluloid - Navigationselement
WERBUNG
Kurz-Link zu dieser Seite: http://zel.lu/k73j
foyer | charts | filmnews | kinostarts | kinoprogramm
kritiken | heimkino | directory | background
 
zelluloid.de • ©1998-2014 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann
 
SitemapImpressuminfo@zelluloid.de
Hinweise zum DatenschutzNutzungsbedingungen