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Kritik von Michael Scharsig zu 'Apartment 1303 - Wohnst du noch oder stirbst du schon?'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 15.05.2014
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Ein Remake ist eine Neuverfilmung eines bereits existierenden, meist mehrere Jahrzehnte älteren Films.
"Apartment 1303" war ein 2007 äußerst positiv aufgefallener Schocker aus Japan, der nun mit einem Budget von unglaublichen fünf Millionen Dollar für die westliche Welt erneuert und aufpoliert werden sollte. Unglaublich, weil es traurig ist wie viel Geld für so viel Unsinn verschwendet werden konnte.

Der Schuldige ist in diesem Fall Michael Taverna, der sowohl Regie führte, als auch das Drehbuch verfasste. Er präsentiert den Zuschauern ein derart peinliches Durcheinander im Spannungsbogen, dass es weh tut. Zu keiner Zeit entwickelt sich die Geschichte und wenn dann auch noch billige 3D-Effektspielereien reingemurkst werden ist der Film eigentlich nicht mehr zu retten. Eigentlich? Nein, auf keinen Fall. Und wer glaubt, die aufgeführten Gründe sind allein verantwortlich für den Untergang dieses Remakes, der irrt gewaltig. Da wären noch die Schauspieler und ihre Figuren.

Einen Namen werde ich nicht mehr vergessen: Julianne Michelle ("Wall Street: Geld schläft nicht"). Ständige, total unnötig eingestreute Monologe. Eine Mimik, die in ihrer stupiden Art und Weise Ihresgleichen sucht, dazu dann noch extrem nervige Synchronisation und ein generelles Schauspieltalent gleich null. Wirklich, diese Frau sollte den Job wechseln. Aber sie ist nicht alleine. Rebecca De Mornay ("Identität") spielt ihre Alkoholiker-Mutter so überzeichnet, dass man vorspulen möchte sobald sie ins Bild kommt. Und was zur Hölle hat sich Mischa Barton ("O.C., California") dabei gedacht, diese Rolle anzunehmen?

Ich muss gestehen, die Schauspieler haben mich mit ihrer grottenschlechten Leistung so sehr genervt, dass ich den Film nach rund 50 Minuten abgebrochen habe. Über das Ende kann ich also nicht viel sagen. Wirklich jeder Fan des Horror-Genres sollte gewarnt sein und sein Geld nicht an diesen Mist verschwenden. Dann lieber gleich einen gewollt trashigen C-Movie gucken - das macht Spaß und man bekommt, was man erwartet.

Fazit: Fünf Millionen Dollar in den Sand gesetzt, als gäbe es kein Morgen. Was die Darsteller hier abliefern ist das Schlimmste, was ich in den letzten Monaten ertragen musste. Julianne Michelle wird mir im Gedächtnis bleiben und das ist kein Lob. Aber auch die Inszenierung ist unterste Schublade und man kann nur hoffen, dass Michael Taverna entweder umschult, oder nochmal die Filmschule aufsucht.

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