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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'I, Robot'

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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann
veröffentlicht am 08.08.2004
70%
Im Jahre 2035 gehören Roboter zur Ausstattung jedes Haushaltes. Eine Gefahr für die Menschen sind die kybernetischen Diener nicht, denn ihre drei Grundgesetze verpflichten sie, alles für ihre Besitzer zu tun. Als es einen Toten bei der Firma gibt, die die Welt mit Robotern versorgt, wird ein Polizist hellhörig - liegt das an seiner persönlichen Antipathie, oder steckt tatsächlich mehr dahinter?

Polizist Del Spooner (Will Smith) hält nicht viel von moderner Technik. Im Jahre 2035 ist er immer noch Besitzer eines antiquarischen CD-Players und eines Fahrzeuges, das fossile Brennstoffe für die Fortbewegung benötigt. Da verwundert es auch nicht weiter, daß er auf Roboter nicht gut zu sprechen ist. Diese Roboter sind eigentlich eine große Hilfe für die Menschen, und erledigen die Arbeit, die niemand aus Fleisch und Blut gerne erledigt, wie zum Beispiel mit dem Hund vor die Tür gehen oder Mülltonnen leeren.
Gerade erst hat Del eine Predigt seines Chefs über sich ergehen lassen müssen, weil er einen Roboter verdächtigt und dadurch einen Menschen in Gefahr gebracht hat, als eine Nachricht ihn erreicht: Dr. Alfred Lanning (James Cromwell), der Chefentwickler des größten Roboterherstellers US Robotics, ist tot. Die Frage ist: wurde er getötet, oder war es tatsächlich Selbstmord, wie es auf den ersten Blick aussieht?
Theoretisch ist es eigentlich nicht möglich, daß ein Roboter Lanning getötet hat, denn die drei Grundgesetze der Robotik, quasi das moralische BIOS, verbieten es, Menschen zu verletzen, und zwingen sie sogar dazu, ihre eigene Existenz hinter das Leben eines Menschen zu stellen. Dennoch ist Del nicht von der Unschuld der Maschinen überzeugt, denn außer einem Roboter war kurz vor seinem Tod niemand in Lannings Büro.
Del beginnt mit den Nachforschungen, und wird firmenintern von Dr. Susan Calvin (Bridget Moynahan) unterstützt, deren eigentlicher Job es ist, Roboter menschlicher erscheinen zu lassen. Aus diesem Grund kennt sie sich auch gut mit der "Psyche" der Roboter aus. Lawrence Robertson (Bruce Greenwood), der Chef und Besitzer von USR, will den Fall natürlich schnellstmöglich aufklären, denn gerade jetzt, wenige Tage vor der Markteinführung der neuesten Robotergeneration NS-5, ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt für negative Publicity.

"I, Robot" war nicht billig, und das sieht man. Die Computereffekte dominieren den kompletten Film, und sehen zum großen Teil auch realistisch aus, wobei besonders viel Energie auf die Bewegungen der Roboter gelegt wurde. Einen großen Teil des Budgets von mehr als 100 Millionen Dollar dürfte der Film aber alleine durch Product Placement wieder "eingespielt" haben, denn die vielen Marken, die man hier sieht (FedEx, Converse, Audi, USR), erinnern stellenweise doch eher an einen futuristischen Werbespot (oder auch einen Bond-Film), was sich störend auf den Gesamteindruck des Filmes auswirkt.
Will Smith ist mit Sicherheit die optimale Besetzung für die Hauptrolle, seine Kollegen bleiben relativ blaß, was aber hauptsächlich an ihren Rollen liegen dürfte, denn Del Spooner ist - neben den Robotern - ganz eindeutig die dominierende Figur. Der Film ist gut unterhaltendes Popcorn-Kino, lediglich die schlußendliche Lösung des Problems wurde meiner Meinung nach zu dilettantisch und unglaubwürdig umgesetzt. Insgesamt ist der Film zwar sehenswert, die Story ist aber zu massenkopmpatibel. Schade, denn die Idee hätte Substanz für wesentlich mehr gehabt.

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 I, Robot (2004)  
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