Der letzte Erfolg von Schriftsteller Ellison (überzeugend:
Ethan Hawke) liegt mittlerweile zehn Jahre zurück. Als die finanziellen Mittel knapp werden, entschleißt er sich mit Frau und Kindern in ein Haus zu ziehen, wo vor kurzem eine Familie auf grausame Weise getötet wurde, um dort seinen Kriminalroman zu beenden, welcher das Verbrechen aufklären soll. Als er auf den Dachboden Viedomaterial findet, wird ihm bald klar, dass er und seine Familie in großer Gefahr sind.
"Sinsiter" bietet Horror der alten Schule. Wer etwas Revolutionäres erwartet, wird enttäuscht. Der Film bedient sich alt ewährterr Mittel um den Zuschauer in eine Ekstase aus Angst und Spannung zu versetzen. Dies gelingt auch ausgesprochen gut und Regisseur Scott Derrickson hat es geschafft, einen mehr als soliden Horrorthriller zu schaffen, der sich durch mehr als nur lahme Schockeffekte, wie etwa "The Unborn", definiert. Hier stimmt tatsächlich der Spruch: Der Mix macht's.
"Sinister" ist mehr als nur stumpfer Horror und reiht sich somit nahtlos in die Erfolgswelle der Old-School-Horrorfilme à la "Insidious" und "Paranormal Activity" ein. Ethan Hawke spielt seine Rolle ausgezeichnet und bietet eine großartige One-man-Show dar. Desweiteren überzeugt auch die Story, welche, wenn auch nicht revolutionär, in einem schaurigen und fast schon verstörenden Ende mündet.
Wer auf gepflegten Old-School-Horror steht, sollte "Sinister" auf gar keinen Fall verpassen.