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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Tatsächlich ... Liebe'

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Tatsächlich ... Liebe
Poster zu "Tatsächlich ... Liebe"Originaltitel: Love Actually

Kinostart Deutschland: 20.11.2003

Komödie, Lovestory, Weihnachten

Großbritannien 2003, ca. 135 min.

FSK: ab 6, £30 Mio. Budget
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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann, veröffentlicht am 25.11.2003
Gleich an seinem ersten Arbeitstag verliebt der englische Premierminister sich an seinem neuen Arbeitsplatz in eine Mitarbeiterin. Er ist nicht der Einzige, gleich mehrere Liebesgeschichten beginnen etwa zwei Monate vor Weihnachten, und bis zum Heiligen Abend soll sich noch so einiges ereignen.

Amtsantritt in der Downing Street, Hausnummer 10, und schon hat der frisch gebackenen englische Premierminister (Hugh Grant) sich in die hausangestellte Natalie (Martine McCutcheon) verliebt. Ein Regierungschef und eine kleine Angestellte? Kann das etwas werden?
Die beiden sind aber nicht die Einzigen, die Gefallen aneinander gefunden haben. Tragisch ist die Liebe Marks (Andrew Lincoln), der nach der Hochzeit seines besten Freundes erkennen muß, daß er unsterblich in die Braut (Keira Knightley) verliebt ist. Sam (Thomas Sangster), ein zehn Jahre alter Junge, hat sich in eine Gastschülerin aus Übersee verliebt, und will mit der Hilfe des Stiefvaters (Liam Neeson) ihr Herz gewinnen. Der Ausgang ist ungewiß, aber zum ersten mal kommen Stiefvater und Stiefsohn sich nach dem Tod der Mutter/Frau auf diese Weise näher.
Auch der Schriftsteller Jamie (Colin Firth) und seine Haushaltshilfe (Lúcia Moniz) träumen voneinander, was sie sich aber tragischerweise nicht eingestehen können, da er nur englisch und sie nur portugiesisch spricht. Diese Pärchen, und noch einige mehr, haben noch zwei Monate Zeit, dann ist das große Fest der Liebe, an dem niemand gerne alleine ist. Bei einigen stehen die Chancen gut, bei anderen scheint die Situation aussichtslos zu sein.

Der Trailer sah irgendwie nach einem recht sülzigen Liebesfilm aus, das ist "Tatsächlich ... Liebe" aber keineswegs. Alle Liebesgeschichten - immerhin fast ein Dutzend - haben ihren eigenen Charme, und, obwohl es so über zwanzig Hauptrollen sind, werden alle Geschichten gleichberechtigt erzählt. Langweilig wird es nie, zum Teil überschneiden sich die einzelnen Episoden, manchmal gibt es auch nette Aha-Effekte, zum Beispiel die Folgen Rowan Atkinsons Auftritt am Flughafen, und am Ende sind eigentlich alle auf die eine oder andere Weise glücklich.
Abgesehen von den Cameo-Auftritten von Denise Richards, Shannon Elizabeth und Claudia Schiffer machen die Schauspieler durchweg eine gute Figur in ihren Rollen. Zum Teil sind die Menschen schon peinlich ehrlich, insbesondere der erfolglose Altrocker Billy Mack, der offen und ehrlich zugibt, daß der geplante Weihnachtshit, den er gerade aufgenommen hat, eigentlich der größte Schund aller Zeiten ist. Aber gerade dadurch gewinnt er die Sympathien des Publikums - sowohl vorm Radio als auch im Kinosessel. Ehrlich währt eben am längsten, außerdem: "All you need is Love", also ab ins Kino, in einem Monat ist Weihnachten, auch bei uns!

Wertung von Heinz:
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