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Kritik von Michael Scharsig zu 'Die Tribute von Panem - Catching Fire'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 01.12.2013
90%
In meinen Augen war es ein Risiko für den zweiten Teil der "Hunger Games"-Reihe Regisseur Francis Lawrence zu verpflichten. Weder mit "Wasser für die Elefanten" noch mit "Constantine" konnte ich mich anfreunden und vor allem durch "I am Legend" hat er deutlich Kredit verspielt. Hinzu kommt, dass für "Catching Fire" das Budget mit 140 Millionen Dollar deutlich hochgeschraubt wurde (im ersten Teil noch 78 Millionen). Umso erfreulicher ist es, dass er es geschafft hat Erfolgsdruck, Budget und Cast so zu vereinen, dass Teil 2 noch besser und rasanter wurde.

Wirkte "Die Tribute von Panem" noch etwas zäh und langatmig an einigen Stellen, ist der zweite Teil zu jeder Zeit spannend, interessant und optisch - wohl dank des Budgets - gereift. Gerade bei den Szenen in der neuen Arena ist das klar zu erkennen. Für Oscar-Gewinnerin Jennifer Lawrence musste dieses Mal tiefer in die Tasche gegriffen werden, gerade deshalb ist es fantastisch, dass trotzdem noch Größen wie Philip Seymour Hoffman an Land gezogen werden konnten. Die Darsteller machen hier allesamt ihre Sache ordentlich. Schön zu sehen, dass es auch Buchverfilmungen gibt, bei denen auf Talent nicht verzichtet werden wollte.

Atmosphärisch tendiert "Catching Fire" noch mehr Richtung Endzeit und die Stimmung ist noch einmal etwas erdrückender und düsterer geworden. Der große Pluspunkt ist und bleibt aber, dass "Catching Fire" kaum Pausen einlegt und wirklich von Minute auf Minute Unterhaltung bietet. Die Mischung stimmt einfach, weshalb dieser Film sein Kinogeld absolut wert ist. Anders als noch in Teil 1 gibt es hier allerdings ein offeneres, nicht ganz so abgeschlossenes Ende, was aber wenig überraschend ist, wenn man weiß, dass noch zwei weitere Teile folgen. Nur die letzte Szene hätte nicht sein müssen - ein bisschen zu sehr wie "Avatar". Insgesamt aber packendes Kino!

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