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Kritik von Michael Scharsig zu 'Was passiert, wenn's passiert ist'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 14.09.2012
75%
Bei seichten 08/15-Liebeskomödien aus den Staaten sollte in den meisten Fällen lieber das Kinogeld gespart werden, vor allem wenn die talentlosen Diven Cameron Diaz und Jennifer Lopez mitwirken. Umso erfreulicher ist es, dass "What to expect when you're expecting" durch weitere Darsteller und einen Schuss Ernsthaftigkeit wenigstens für einen DVD-Abend ausreicht.

Es geht um vier werdende Mütter, die alle auf ihre Art mit den Problemen als künftige Mutter zu kämpfen haben. Da wäre Cameron Diaz als TV-Fitness-Expertin Jules, die mit Startänzer Evan ein Kind erwartet und lernen muss, wie sehr das Baby das Leben als VIP einschränkt. Cameron Diaz verdient sich auch hier keinen Oscar, doch dadurch, dass sie hier nur eine von vielen ist, kann der teils gelungene Humor von ihren Schauspielkünsten ablenken. Es geht aber auch anders.

Schwangerschaftshormone zeigen unterdessen Baby-Autorin und Kind-Befürworterin Wendy (Elizabeth Banks) ihre Grenzen auf, während der Vater (Dennis Quaid) ihres Ehemannes mit seiner sehr viel jüngeren Frau Skyler Zwillinge erwartet und damit angibt. Mit Abstand ist Elizabeth Banks ("Die Tribute von Panem") das Highlight des Filmes, weil der Zuschauer mit ihr lacht und leidet und ihre Gags sicherlich am treffsichersten sind. Bestens unterstützt wird sie übrigens von Rebel Wilson ("Brautalarm"). Da darf auch vergessen werden, dass Dennis Quaid hier heftig um eine Goldene Himbeere mitspielt.

Jennifer Lopez ("Anaconda") verkörpert die Fotografin Holly, die mit ihrem Mann kein Kind bekommen kann und sich um eine Adoption bemüht. Kurz vor der Entscheidung bekommt ihr Mann kalte Füße und sucht Rat bei einem Väter-Klub. Während die Geschichte um den traurigen Versuch einer Adoption rührt, nervt der Männerklub dagegen total mit Witzen, die deutlich versuchen den Stil von "Hangover" zu kopieren. Da kann auch ein Chris Rock in einer Nebenrolle nichts retten.

Überraschend frisch dagegen wirkt die Geschichte der jungen rivalisierenden Imbiss-Köche Rosie und Marco, die ungewollt schwanger werden und sich als Paar versuchen. Vor allem Anna Kendrick ("Up in the Air") zeigt einmal mehr, dass sie mehr kann als "Twilight". Da dieses Pärchen mit Abstand die traurigsten Erlebnisse im Film durchlebt bleibt fraglich, ob der Film nun eine Komödie sein will oder nicht. Und wenn es einen hart erwischt, warum das junge Pärchen? Hier geht die Message an junge Eltern ein bisschen in die falsche Richtung meiner Meinung nach. Dem Film tun die beiden aber trotzdem gut.

Insgesamt ist "What to expect when you're expecting" ein solider Film, der nach 110 Minuten bestens unterhalten hat, aber auch in Vergessenheit geraten könnte - wäre das nicht Elizabeth Banks.

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