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Kritik von Alexander Reich zu 'Grave Encounters'

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Kritik von Alexander Reich
veröffentlicht am 23.10.2014
25%
Lange hab ich diesen Film vor mir hergeschoben, oft vergessen, mal nicht dran gedacht aber heute dann doch geschafft. Ich freue mich immer wieder über Filme, die mich erschrecken und zusammenzucken lassen. Ja, ich bin einer von denen, die Geld im Kino dafür zahlen, sich erschrecken zu lassen, ich gebe es zu. Entsprechend ist auch immer meine Vorfreude auf graue Herbsttage, und einen solchen Film wie "Grave Encounters". Ich kannte lediglich den Namen, habe weder Reviews oder sonstiges gelesen, man will sich den Spaß ja nicht nehmen lassen. Los geht es also. Inhaltlich möchte ich gar nichts sagen, denn ihr sollt ja noch eure Freude an dem Film haben können.

Meine Meinung fällt jedoch ernüchternd aus. Der Film hat von allem etwas. Ein bisschen Spuk à la "Paranormal Activity", ein bisschen Angst und Schrecken aus "Blair Witch Project". Aber, nichts halbes und nichts ganzes aus diesen Filmen. Eigentlich ist der Schauplatz, eine alte Nervenheilanstalt, die einem Gefängnis ähnlicher als einem Krankenhaus ist, ein überragender Platz für einen solchen Film. Düste, schaurig und voll mit Geschichten und Anekdoten. Ja denkste. Die Atmosphäre kommt für meine Begriffe viel zu knapp, einfach weil die Liebe fehlt, diese zu inszenieren, diesen Ort ins rechte Licht, besser gesagt Dunkel zu setzen. Man geizt ein wenig mit Geschichten rund herum, es gibt ein oder zwei kleine Erzählungen um diesen Ort, die auch erwähnt werden und im Film Verwendung finden, aber nur sehr kurz und sie machen in meinen Augen keinen Spuk aus. Das Sites aber doch, was man eben von solch einem Film erwartet. Man hat so ein bisschen das dumpfe Gefühl, dass dieser Film einfach nur auf die Welle der Lust am gruseln aufspringen will. Er bedient Klischees, die gehören nun mal dazu. Man kann in diesem Genre nichts Neues mehr erfinden, das ist mit schon klar. Aber sie Effekte deuten sich schon zu früh und zu unspektakulär an, sind voraussehbar. Besonders hübsch sind sie auch nicht gemacht, einfach nur schnell abgehandelt. Die Handlung wird ziemlich schleppend bis kaum nach vorne gebracht. Bei anderen Filmen dieser Zunft denkt man sich noch: Oh Gott es passiert sicher was...und Boom, trotzdem bekommt man einen Schreck. Hier denkt man die ersten 50 Minuten: Na wann passiert denn mal was?

Viel habe ich mir von der Idee und dem Schauplatz versprochen, leider nicht das bekommen was ich erwartet hab. Vielleicht war das der Fehler, zu früh zu viel erwartet zu haben.

Ich muss aber ehrlich sagen, und das sage ich selten: Ich kann den Film nicht zwingend empfehlen. So leid es mir tut. Eher Film versucht zu viel, will zu viel auf ein mal und macht dabei leider alles, aber nichts so richtig zu 100 Prozent.

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 Teil der Serie 'Grave Encounters' 
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 Grave Encounters 2 (2012)  
 
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