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Kritik von Michael Scharsig zu 'Oblivion'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 14.04.2013
75%
Oblivion setzt keine Maßstäbe im Genre, aber der Film muss sich auch nicht vor anderen verstecken.

Ein großer Pluspunkt, den sich der neue Streifen mit Superstar Tom Cruise verdient hat ist die postapokalyptische Atmosphäre die er schafft. Hinzu kommt, dass Regisseur Joseph Kosinski ("Tron Legacy") seinem Film einen 80er Touch verpasst hat. Vom Raumanzug über die Gerätschaften bishin zu den völlig banalen Codes und Bezeichnungen wirkt alles ein bisschen wie altmodische Science Fiction. Für die einen Trash, für die anderen eine Liebeserklärung an alte Klassiker.

Die Story, die den Film trägt, wird spannend vermittelt, aber sie hat ein ganz großes Problem: Sie kopiert einen Film nach dem anderen. Wer Filme wie "Moon", "Total Recall" oder "Independence Day" kennt wird wissen, was damit gemeint ist. Sogar optisch. Sogar - und hier wird Oblivion unfreiwillig komisch - Ähnlichkeiten zu "Wall-E" lassen sich nicht von der Hand weisen.

Wer diese Filme nicht kennt, der wird sich trotzdem gut unterhalten fühlen. Tom Cruise liefert einen soliden Auftritt ab. Auch Andrea Riseborough und Olga Kurylenko machen ihre Sache gut. Stark gefordert wird hier aber auch niemand, denn irgendwie sind es eher die Bilder die wirken.

Hätte sich Oblivion ein bisschen mehr Zeit für die Hintergrund-Geschichte genommen, wäre das Gesamtpaket vielleicht noch interssanter geworden. Oft wird der Fokus aber an der falschen Stelle auf die falsche Sache gelenkt. Und warum in jeder zweiten Szene orchestrale Musik eingespielt wird, obwohl meistens nichts Beeindruckendes passiert, bleibt ein Geheimnis der Filmemacher.

Auch wenn er an einigen Stellen etwas zu langatmig ist, so hält der Film die Spannung aufrecht. Für Fans des Genres kein Meilenstein, aber auch keine Katastrophe.

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