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Kritik von Michael Scharsig zu 'Paranormal Activity - Tokyo Night'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 02.11.2011
80%
Dass nach den großen Erfolgen der ersten beiden "Paranormal Activity"-Filme weitere Kopien entstehen würden, war anzunehmen. In diesem Fall heißt die Kopie "Paranomal Activity - Tokyo Night" und versetzt das Bedrohliche nach Japans Hauptstadt. Wer aber einen billigen Abklatsch erwartet, der darf aufatmen. Toshikazu Nagae weiß zu unterhalten und kann den Gruselstatus seiner prominenten Vorgänger aufrechterhalten.

Umso sympathischer ist es, dass der japanische Film an die Geschichte der US-Streifen anknüpft. Protagonistin Haruka sitzt seit einem schlimmen Unfall im Rollstuhl. In Amerika hat sie eine Mörderin überfahren - eine Frau die zuvor ihren Freund umbrachte. Eine Frau mit dem Namen Katie. Wer es jetzt noch nicht verstanden hat - Katie hieß auch die Frau aus dem ersten Paranormal Activity-Teil. Eine schöne Rand-Idee, wie ich finde. So kann sich der Zuschauer immerhin erklären, wieso Haruka neuerdings von einer paranormalen Aktivität heimgesucht wird. Dass sie noch hilfloser ist, weil sie an einen Rollstuhl gefesselt ist, macht ihre Lage gleichnoch spannender.

Insgesamt sind die Schockeffekte der beiden amerikanischen "Originale" durchaus besser inszeniert und umgesetzt worden. Nagaes Film hält sich zu sehr mit Kleinigkeiten auf, lässt den Zuschauer manchmal etwas zu lange warten. Hinzu kommt, dass die beiden Hauptdarsteller zu jeder Zeit ersetzbar spielen. Im Falle eines Mockumentary-Streifens ist das aber kein Verbrechen.

Dafür, dass der Film so lange auf seine Highlights warten lässt, gefällt das Ende umso mehr, auch wenn es sich ein bisschen verstrickt, zu viel will und fast schon ironisch daher kommt. Gruselig ist es auf jeden Fall.
"Paranormal Activity - Tokyo Night" ist mehr, als vorher erwartet wurde und gefällt vor allem dadurch, dass die Stärken der beiden amerikanischen Versionen beibehalten wurden. Hier wird nichts Neues präsentiert, aber liebevoll mit dem Original umgegangen. Wer sich die Zeit bis zum dritten amerikanischen Teil der Reihe vertreiben will, kann sich diese Homage guten Gewissens anschauen.

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