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Kritik von Benjamin Falk zu 'The Italian Job - Jagd auf Millionen'

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Kritik von Benjamin Falk
veröffentlicht am 14.06.2013
80%
Ein Remake ist eine Neuverfilmung eines bereits existierenden, meist mehrere Jahrzehnte älteren Films.
Ich habe diesen Film schon so oft gesehen, aber irgendwie sehe ich ihn doch immer wieder gerne. "The Italian Job" ist für mich Feel-Good-Unterhaltung in reinster Form, macht enorm viel Spaß und ist deshalb äußerst sehenswert.

John und Charlie sind zwei professionelle Diebe, die eine große Sache planen. Für den alten John soll es das letzte Ding sein, denn Geld bringt der Plan genügend. In Venedig stehlen sie mit ihrem Team Gold in Wert von 35 Millionen Dollar und alles geht gut. Doch Steve, einer vom Team, hat andere Pläne. Er sackt das Gold für sich alleine ein und bringt John um. Auch die anderen ermordet er; zumindest denkt er das. Charlie und seine Männer überleben aber und einige Zeit später, machen sie Steve ausfindig. Nun wollen sie sich das Gold zurückholen, aber in erster Linie wollen sie Rache. Um den Safe zu knacken, brauchen sie allerdings Hilfe. Diese sucht Charlie sich in Form von Stella, der Tochter von John. Anfangs ist sie dagegen, doch dann bekommt sie ebenfalls Rachegelüste. So kann der Coup starten.
Dass das nicht so leicht ist, versteht sich von selbst. "The Italian Job" ist dabei ein Remake, aber das Original kenne ich nicht. Da sollen wohl einige Dinge verändert worden sein, jedoch kann ich keine Vergleiche anstellen. Ansonsten hat mir das Drehbuch aber wirklich gut gefallen. Das mag vielleicht nicht immer höchst realistisch sein, wurde aber clever geschrieben. Ideen gab es da genügend und sieht man sich das Werk zum ersten Mal an, kann man schon desöfteren mal überrascht sein. Die Story ist jedenfalls sehr gut.

Noch besser sind jedoch die vielen bekannten Darsteller. Mark Wahlberg sehe ich immer gerne. Er ist einfach charismatisch und spielt seine Rolle äußerst sympathisch. Daneben kann auch Charlize Theron sehr überzeugen. Donald Sutherland sieht man leider nur am Anfang, aber es hat mir dennoch gefallen, dass er mit dabei war. Edward Norton spielt das miese Arschloch schön schmierig. Dann wären da noch Seth Green, Jason Statham und Mos Def, die allesamt sehr sympathisch sind und einfach Spaß bereiten. Die restlichen Darsteller spielen kaum eine Rolle, machen ihre Sache aber dennoch gut.
Die Figurenzeichnung lässt sich schon als recht banal bezeichnen, denn einen echten Hintergrund bekommt hier niemand. Allerdings ist das überhaupt nicht schlimm. Immerhin war man kreativ und hat einprägsame Charaktere erschaffen. Außerdem sind hier alle ungemein sympathisch und können schon deshalb nicht belanglos sein. Von daher gibt es in diesem Punkt nichts zu beklagen.

Beklagen kann man sich aber sowieso über nichts. Auch die Inszenierung kann sich sehen lassen. Da gibt es schon ein paar Actionszenen, die schön aufwendig sind und mir gefallen haben. Das Tempo ist dabei stets hoch und handwerklich kann ich da kaum Mängel entdecken.
Wirklich gut hat mir die Atmosphäre gefallen. "The Italian Job" lässt sich in die Kategorie Heist-Movie stecken. Ein bisschen Thriller ist deshalb vorhanden und auch Action kommt auf. Nebenbei lassen sich auch Komödien-Elemente finden. Im Endeffekt macht der Streifen einfach enorm viel Spaß. Dass die Sache für Charlie und seine Leute gut ausgehen wird, bezweifelt man nie und dass es am Ende ein schönes Happy-End gibt, ist ebenfalls klar. Das will man hier aber so sehen. Ich empfand das Treiben immer als höchst amüsant, spaßig und fühlte mich beim Schauen einfach gut.

Deshalb ist auch der Unterhaltungswert so stark. Die lange Einleitung ist schon mal sehr gelungen und danach geht es schnell weiter. Dabei haben mir gerade die ganzen Vorbereitungen so gefallen. Das macht schon Spaß und wurde clever umgesetzt. Das Finale ist dann recht lang ausgefallen und kann ebenfalls überzeugen. Hier gibt es dann auch mehr Action, doch zwischendurch ist auch so immer mal für etwas Action gesorgt. Spannend finde ich das mittlerweile nicht mehr, aber damals war schon eine gewisse Portion Spannung mit dabei. Nebenbei wird auch immer mal für ein paar Lacher gesorgt. Das fand ich nun nicht alles so komisch, aber manche Gags sitzen sehr gut. Die knapp zwei Stunden Laufzeit vergehen jedenfalls wie im Flug.
Brutal wird es dabei natürlich überhaupt nicht, aber das wäre hier auch Fehl am Platze gewesen. Effekte gibt es aber dennoch einige und die Action wurde überwiegend von Hand gemacht, was mir natürlich sehr gefiel.
Der Soundtrack macht Stimmung und der Score passt sehr gut.

Fazit: "The Italian Job" macht einfach Spaß. Die Handlung wurde ordentlich geschrieben und gerade die zahlreichen Darsteller wissen sehr zu gefallen. Daneben ist auch die Inszenierung gelungen und die Atmosphäre ist richtig schön locker und amüsant. Daraus ergibt sich ein sehr hoher Unterhaltungswert und selbst nach etlichen Malen, empfinde ich das Geschehen immer noch als kurzweilig. Wer diese Heist-Movie mag oder sich einfach mal relaxend unterhalten lassen will, sollte sich "The Italian Job" durchaus ansehen!

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