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Kritik von Andreas Peifer zu 'Django Unchained'

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Kritik von Andreas Peifer
veröffentlicht am 12.05.2013
95%
Der Mythos Django:

1966 erschien der erste Djangofilm der auch als das Original in die Geschichte des Films einging. Django steht für all das was den wilden Westen so attraktiv macht. Gerechtigkeit, Ehre, Abenteuer und die Hoffnung auf ein besseres Leben. Der damals erst 23 jährige Franco Nero übernahm die Hauptrolle im Film. Er spielt den zynischen ehrenhaften Revolverhelden der einen Sarg hinter sich her zieht. In diesem Sarg befindet sich ein Maschinengewehr. Der Sarg ist das Markenzeichen der Djangofilme. Insgesamt lassen sich 32 Filme der Djangoreihe zuordnen. Unter anderem probierte sich auch Terence Hill als Djangodarsteller. Abgesehen davon versuchte sich auch ein japanischer Filmemacher an einem Djangowestern, in dem Quentin Tarantino eine Nebenrolle spielt. In diesem Western geht es um die Kindheit Djangos. Der Film heißt "Sukiyaki Western" Django und ist von Takashi Miike.

Zum Film:

Der Film "Django Unchained" spielt in den Südstaaten der USA zwei Jahre vor dem Bürgerkrieg. Es geht um den Sklaven Django, der bei einem Sklaventransport dem deutschstämmigen Kopfgeldjäger Dr. King Schultz über den Weg läuft dieser unterbreitet Django das Angebot ihm die Freiheit zu schenken wenn er Ihm im Gegenzug dabei hilft die Brittle Brüder zur Strecke zu bringen. Als dies getan ist löst Dr. King Schultz sein Versprechen ein und schenkt Django die Freiheit. Doch die beiden Männer gehen ab diesem Zeitpunkt keine getrennten Wege. Sie arbeiten weiter zusammen. Django lernt nach und nach das Kopfgeldjägerhandwerk. Dr. King Schultz gibt Django das Versprechen Ihm dabei zu helfen seine Frau die er an einen Sklavenhändler verloren hat wieder zu finden und zu befreien. Die Spur führt Sie zu dem berühmt berüchtigten Calvin Candie, dem Besitzer der Candie Plantagen. Unter falschen Namen und verlogenen Geschäftsabsichten wollen die beiden die Plantage auskundschaften. Doch Candie kommt schon bald hinter das falsche Spiel und bringt beide in eine missliche Lage aus der Sie nur raus kommen können wenn sie die richtigen Entscheidungen treffen. Ein Kampf auf Leben und tod entbrennt wird es Django am Ende gelingen seine Frau Broomhilda zu befreien und mit Ihr die Candiefarm siegreich zu verlassen?

Zu den Darstellern:

Die Besetzung hätte Tarantino nicht besser treffen können. Christoph Waltz spielt wie schon zuvor in "Inglourious Basterds" überragend. Er spielt den deutschen Zahnarzt Dr. King Schulz mit einer gehörigen Portion Humor. Er wirkt sehr gebildet und ist ein wahrer Gentlemen mit einer charmanten Art. Allerdings ist das nur die eine Seite, die andere dagegen ist bestimmend und hart und vermittelt dem Zuschauer das er auch ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse sein kann. Jamie Foxx als Django war eine sehr gute Entscheidung er spielt Django mit einer sehr kalten und harten Art und doch schimmert ab und zu sein Gewissen durch, z.B. wie er sich weigert einen gesuchten Mörder vor dessen Kind zu erschiessen. Leonardo DiCaprio als Bösewicht ist mal was neues. Er spielt den Plantagenbesitzer Candy mit dem alles andere als gut kirschenessen ist. Die rücksichtslose, respektlose und skrupellose Haltung gegenüber Sklaven und Dienern ist klar erkennbar und zeigt das auch er ein Mann der Tat ist. Samuel L. Jackson als Candys Diener spielt sehr überzeugend. Mit einem sehr fragwürdigen Humor und einer eiskalten Stränge gegenüber seinen Mitmenschen und mit seiner vorlauten Art zeigt auch er dem Zuschauer das er eigentlich eine skrupellose Bestie ist die vor keiner List zurück schreckt. Tarantino hat auch noch zwei ältere Schauspieler eingebaut. Zum einen Don Johnson (bekannt durch die Serie "Miami Vice") der einen Plantagenbesitzer spielt und Franco Nero (Original Djangodarsteller) der einen Sklavenbesitzer spielt.

Fazit:

Ein fast drei stündiger Western der keine Langeweile aufkommen lässt. Wahnwitzige Dialoge, coole shoot outs, Blutfontänen ala Tarantino, eine interessante Story, Hip Hop Musik und verstaubte Ennio Morricone songs. Ein Meisterwerk des Westernfilms und meiner Meinung nach einer der jetzt schon besten Filme 2013.

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