Richard ist ein ganz normaler Tourist in Bangkok. Jemand, der in ein weit entferntes Land färt nur um sich dort ein Zimmer zu buchen und das selbe Leben zu leben wie in seiner Heimat. Doch als er eines Tages von einem von Drogen vollgepumpten Gast eine Karte von einem mysteriösen, vollkommenen Strand in die Hände bekommt, hält ihn nicht mehr viel auf dem Festland. Zusammen mit zwei anderen Touristen macht er sich unterwegs in das Leben, dass von Spaß und Freiheit geprägt ist. Doch stellt Richard schnell fest, dass mit der Aufrechterhaltung des Geheimnisses um diesen Ort auch Opfer verbunden sind.
Danny Boyle ist der Regisseur fürs Extreme. Passend zu den jungen Leuten, die sich mit Drogen vollpumpen, baut der Film durch Musik, Schnitt, Schauspieler und was einen Film noch so ausmacht eine dementsprechende Stimmung auf. Der Zuschauer begleitet Richard den ganzen Film über und kann alles, was er tut nachvollziehen, nicht zuletzt deswegen, weil Leonardo DiCaprio ab und zu auch als Erzähler fungiert, der meint, die Welt vollkommen verstanden zu haben.
Der Film spricht Themen an, die wohl jeden beschäftigen: der Alltag in unserer Welt, und die Normalität, der wir nicht entfliehen können und das Sehnen nach der Erlösung, nach dem Paradies.
Während man diesen Film schaut, kann man sich immer wieder fragen, wo stehe ich und wo möchte ich hin: hier bleiben oder mitkommen ins Ungewisse.