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Kritik von Michael Scharsig zu 'Prowl'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 08.01.2012
65%
"Prowl" bietet eine Idee, aus der durchaus mehr zu holen gewesen wäre. Die Schauspieler sind zumindest durchschnittlich, die Location und Farben clever für eine düstere, kalte Atmosphäre gewählt und die "Wesen" kommen recht horrormäßig rüber. Tatsächlich wäre es diesem Streifen aber besser bekommen, wenn er sich auf die nüchternen Horroraspekte beschränkt hätte und sich auf eine Hetzjagd a la "The Descent" oder "The Hills Have Eyes" gesetzt hätte.

Stattdessen begleitet den Film aber eine Hintergrundgeschichte, die erst am Ende wirklich auffällt und zum Tragen kommt, sodass es wirkt, als sei dem Regissieur am letzten Drehtag noch eingefallen, wie er dem Film mehr Tiefsinn verpassen könnte.

Zur Handlung: Vier Jugendliche werden in einem LKW-Laderaum verschleppt und sofort nachdem sich die Ladetür öffnet, finden sich die vier in einer leeren Schlachterhalle wieder, in der vampirähnliche Menschenfresser auf sie warten, um das Jagen zu lernen.

Die "Wesen" selbst ähneln den Vampiren von "30 Days Of Night" und werden gut in Szene gesetzt. Leider geht alles viel zu schnell und die Hälfte der Gruppe ist bereits nach 30 Minuten tot. Nebenei stört auch das unlogische Handeln der Charaktere und die steigende Bedeutung der Hauptperson, die zuvor eher zufällig in diese Misere gerutscht zu sein scheint.

Fazit: "Prowl" hätte sich als Hetzjagd zwischen Mensch und Vampir zwar nicht neu erfunden, aber durchaus punkten können. Je länger der Film dauert, desto mehr verstrickt er sich aber in einer Handlungsabfolge, die ihn deutlich abwertet. Zum Schluss bleibt festzustellen, dass nicht mehr als ein unterdurchschnittlicher Horrorfilm übrig ist, der schnell in Vergessenheit geraten wird.

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