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Kritik von Michael Scharsig zu 'Dark Tide'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 14.09.2012
45%
Das Cover von "Dark Tide" zeigt für die Männer Halle Berry im Bikini, für die Frauen Olivier Martinez mit cooler Sonnebrille und verspricht Horrorfans bissige Haie. Wer hätte gedacht, dass dieser B-Movie trotz seiner prominenten Darsteller so mies wird?

Halle Berry spielt Hai-Expertin Kate, der ihr Tauchpartner bei einer Exkursion von einem Weißen Hai wortwörtlich weggschnappt wurde. Seitdem laufen die Geschäfte nicht und mit dem Selbstbewusstsein der Haiflüstererin ist es auch vorbei. Bis Noch-Ehemann und Kameramann Jeff auftaucht und ihr vorschlägt eine Tauchtour für einen reichen Geschäftsmann und dessen Sohn zu leiten. Trotz Zweifeln willigt Kate ein und es passiert, was passieren muss - das Boot kentert ausgerechnet in der Shark Alley.

Abgesehen davon, dass die Story eine Mischung aus "Deep Blue Sea" und "Jurassic Park 3" ist - hier möchte ich beiden Filmen nichts Böses - ist es überraschenderweise gerade die Leistung der Darsteller, die diesen Film so unterirdisch werden lässt. Selten brachte Halle Berry einen Charakter so deletantisch auf die Leinwand wie in "Dark Tide". Die ehemalige "Catwoman" erlebt hier einen ihrer schwärzesten Drehs. Sie hat das Pech, dass Olivier Martinez leider nicht von ihr ablenkt, denn was der Star aus "Untreu" hier abliefert ist zusammen mit Berry allerhöchsten C-Movie-Niveau. Unglaublich wie schlecht die Mimiken und Gesten rübergebracht werden. Getoppt wird das nur noch von noch schlechteren Nebendarstellern, einer absolut wirren und dummen Handlungsfolge sowie stupiden bis unlogischen Dialogen.

Wenigstens sind die Aufnahmen der Haie ganz gut gelungen, da sie echt sind. Hier liefert "Dark Tide" immerhin einen Werbefilm für die Schönheit der südafrikanischen Küste ab. Der ganze Rest des Filmes ist ein Disaster. Wer gute Hai-Schocker mag, der sollte sich Filme wie "The Reef" oder den Klassiker "Der Weiße Hai" ansehen.

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