So lange Frank Martin sich an seine eigenen Regeln hält, hat der Kurierfahrer für
brisante Ware, ein relativ sorgenfreies Leben. Als er jedoch einmal eine Tasche
öffnet und darin die Asiatin Lai findet, wird von einem Tag auf den anderen plötzlich
alles sehr kompliziert.
Frank Martin (Jason Statham) hat ein lukratives Geschäft aufgezogen: er
transportiert Waren von einem Ort zum anderen, und da er nicht weiß, was er da genau
transportiert und er ein absoluter Profi am Steuer ist, hat er eine gesalzene
Kilometerpauschale, von der er gut leben kann. Seine wichtigsten Regeln sind: keine
Namen, keine Fragen und niemals ein Paket öffnen.
Eines Tages muß er dann aber doch ein solches Paket öffnen, da es sich bewegt, und
er findet darin die Asiatin Lai (Qi Shu). Jetzt hat Frank ein Problem, denn seine
Auftraggeber finden heraus, daß er weiß, was er da transportiert hat, und sie wollen ihm
jetzt ans Leder, was Frank ihnen, da er ein ehemaliger Soldat ist, nicht gerade leicht
macht.
Nach einem Anschlag auf Franks Haus sind aber nicht nur die Gangster hinter ihm her,
sondern auch die Polizei. Vor allem Tarconi (François Berléand) ahnt, daß
irgendetwas an Frank nicht so ganz sauber ist, aber er kann ihm keine illegale Handlung
nachweisen.
Irgendwo ist "The Transporter" zwar ein gewöhnlicher Actionfilm, aber er setzt sich
doch durch einiges vom Durchschnitt ab. Zum einen ist die Kameraführung exzellent, sowohl
die Actionszenen als auch die landschaftlich schönen Bilder Südfrankreichs sind gut
eingefangen, zum anderen stimmt die Chemie zwischen den Hauptfiguren Frank, Lai und
Tarconi. Vor allem zwischen den beiden Männern, die auf verschiedenen Seiten des Gesetzes
stehen, besteht eine interessante Verbindung, denn trotz allem haben die beiden großen
Respekt vor dem anderen, sie sind sogar fast so etwas wie Freunde. Insgesamt ein
sehenswerter Film.