James Clayton, ein genialer Computerexperte, der gerade sein Studium an einer Elite-Uni abgeschlossen hat,
entscheidet sich, statt einen lukrativen Job in der Wirtschaft anzunehmen, dafür, beim CIA zu arbeiten.
Doch auch für ihn gelten die gleichen Aufnahmeprüfungen wie für alle anderen; trotzdem will James diesen
Weg gehen, vor allem, weil er sich erhofft, so mehr über seinen Vater herauszufinden.
James Clayton (Colin Farrell, spätestens seit
"Nicht auflegen" nicht mehr aus Hollywood wegzudenken) hat gerade
seine Universitätslaufbahn abgeschlossen, und hat jetzt die besten Voraussetzungen, einen gutbezahlten
Job zu finden. Er hat nämlich nicht nur sein Diplom, sondern auch eine Erfindung, auf die so manche Firma
scharf ist.
Doch James entscheidet sich anders: statt einen Job mit eigenes Büro, Sekretärin und Dienstwagen anzunehmen,
lässt er sich von Walter Burke (Al Pacino) dazu überreden, seine Talente dem CIA zur Verfügung zu
stellen - oder das zumindest zu versuchen. Die Aufnahmetests bei dieser Behörde sind nämlich ziemlich hart,
sowohl körperlich als auch geistig, aber Burke hat einen Trumpf im Ärmel: er ködert James damit, daß er
in seinem neuen Beruf dort
die Wahrheit über seinen unter mysteriösen Umständen verstorbenen Vater herausfinden kann.
Die intellektuellen Tests meistert der Rekrut mit links, aber die körperlichen Prüfungen sind auch für
ihn anstrengend. "Alles ist ein Test", wie Burke immer wieder betont, dennoch sind die Grenzen zwischen
"Schulprogramm" und Wirklichkeit schwer zu erkennen. Immer wieder glauben James und seine Gefährten, sich
in der Realität zu befinden, beispielsweise als ihr Ausbilder sie in eine Bar mitnimmt, von wo sie nicht
ohne weibliche Begleitung zurückkommen sollen, aber selbst dies ist mehr als es den Anschein hat. Was hat es
daher mit der neuen Aufgabe auf sich, die James bekommt: angeblich soll Layla (Bridget Moynahan),
für eine andere Seite arbeiten, und ein geheimes Softwareprojekt stehlen wollen. Ist an dieser Vermutung etwas
wahres dran, oder steckt auch hier mehr dahinter?
"Der Einsatz" ist ein guter Film, nicht gerade bahnbrechend was neue Ideen angeht, aber er ist solide
und spannend. Immer wieder kommt es zu (relativ) unerwarteten Wendungen, man weiß eigentlich niemals
wirklich, wer, abgesehen von James, eigentlich auf welcher Seite steht.
Schauspielerisch wird der Film von Schauspielveteran Al Pacino und Colin Farrell, einem neuen
Superstar (?) am Himmel Hollywoods, dominiert, die anderen Darsteller sind schmückendes Beiwerk, was aber
nicht weiter stört. Alles im allem ein brauchbarer Film, und nicht nur für Freunde des Agenten-Genres
sehenswert.