foyer - hier geht's zur startseite... die aktuellen kinocharts für Deutschland und USA aktuelle Meldungen aus der Kinowelt die aktuellen Kino-Starttermine fü Deutschland kinoprogramm unsere aktuellen kritiken heimkino - aktuelle DVD-Termine directory - Stöbere in unserer Datenbank background - Informationen rund um zelluloid.de
zelluloid

Kritik von Michael Scharsig zu 'Hindenburg'

WERBUNG
Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 08.02.2011
45%
Mein Gott, es dauert keine fünf Minuten, da kann sich der neue deutsche TV-Zweiteiler nicht davor retten vieles falsch zu machen. Beginnend mit völlig deplazierter, der damaligen Zeit umangemessener Filmmusik.

Es folgen stumpfe Vorstellungen der Charaktere, allen voran der nächste Minuspunkt: Was Hauptdarsteller Maximilian Simonischek hier abliefert ist eine Frechheit. Gut, für die geschriebenen Dialoge, die aus einem Theaterstück einer Grundschulklasse stammen könnten kann er nichts. Seine mimische Darbietung ist dennoch unterirdisch und unglaublich uncharismatisch. Als wäre das nicht genug stehen ihm Kollegen, wie Hinnerk Schönemann, Jürgen Schornagel oder Heiner Lauterbach in Nichts nach. Die ganze Zeit hat man das Gefühl, keiner der Darsteller hätte wirklich Lust auf diesen Film gehabt. Auch Christiane Paul, Hannes Jaenicke oder Ulrich Noethen erwischen hier nicht ihre Paraderollen. Von den Darstellern abgesehen hat die Handlung leider genauso wenig zu bieten.

Der Film ist unnötig in die Länge gezogen, und versucht in vielerlei Hinsicht, seine großen Vorbilder "Titanic" oder "Die Hindenburg" zu kopieren. Nur bringt er hier nicht annähernd soviel Emotionen und Spannung, wie die Kino-Kassenschlager. Positive Seiten hat "Hindenburg" leider nur eine einzige - die Effekte. Für eine deutsche TV Produktion muss sich der Streifen optisch tatsächlich nicht verstecken. Die Effekte während der Katastrophe gefallen ebenso wie die detaillierten Kostüme der Personen.

Fazit: "Hindenburg" verspricht mehr als zu halten ist. Fast alle Darsteller versagen hier, weil ein schwaches Drehbuch mit stupiden Dialogen und unpassender Musik einfach nicht zu retten ist. Was optisch schön anzusehen ist dauert viel zu lang und ist viel zu langweilig.

War diese Kritik hilfreich?
3 von 5 Besuchern fanden diese Kritik hilfreich.
 
zelluloid - Navigationselement
WERBUNG
Kurz-Link zu dieser Seite: http://zel.lu/k5Xs
foyer | charts | filmnews | kinostarts | kinoprogramm
kritiken | heimkino | directory | background
 
zelluloid.de • ©1998-2017 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann
 
SitemapImpressuminfo@zelluloid.de
Hinweise zum DatenschutzNutzungsbedingungen