"Johnny English" ist eine im höchsten Maße kurzweilige
Bond-Parodie, welche ein paar gelungene, spaßige Momente offenbart, aber ingesamt an zu vielen Gagausfällen leidet und leidlich viel zu erzählen hat. Durch "Johnny English" zieht sich das bereits bekannte Problem, das sich schon in der unsäglichen "
Mr. Bean"-Verfilmung manifestiert hat.
Rowan Atkinson ist sicherlich in Abständen kürzerer Zeit als "Mr. Bean" dazu in der Lage, mehr als eine Handvoll Gags auf den Betrachter mit entsprechender Wirkung loszulassen, doch leider funktioniert der eigene Versuch, dessen zweifelsfrei vorhandenes Potential in einem abendfüllenden Eventmovie mit entsprechender Laufzeit auszureizen, überhaupt nicht. "Johnny English" wirkt lediglich wie ein aufgeblasener Sketchversuch, scheitert an dem eigenem hanebüchenen Drehbuch und an der darauf folgenden logischen Prämisse. Dazu gesellen sich auch noch phasenweise hanebüchen konstruierte Szenerien, die jeglicher Beschreibung spotten.
Fazit: "Johnny English" zählt zweifelsfrei zur Klasse der schlechteren Parodien, die man einmal betrachtet hat. Man ärgert sich dann leider zu Recht. Den einzigen Vorteil den man aus diesem teilweise vorhandenen Desaster ziehen kann, ist, dass man dieses dann auch wieder ganz schnell vergessen wird.