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Kritik von Nele May zu 'Snow White and the Huntsman'

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Partner von Entania
Kritik von Nele May
veröffentlicht am 06.06.2012
60%
Ein Trailer ist ein aus einigen Filmszenen zusammengesetzter Clip zum Bewerben eines Kino- oder Fernsehfilms, eines Computerspiels oder einer anderen Veröffentlichung. Der Zweck eines Trailers ist es, dem Publikum einen Vorgeschmack auf das beworbene Produkt zu geben und natürlich Werbung für dieses zu machen.
Zugegeben, die Grundidee ist nicht neu. Man kennt die Geschichte von Schneewittchen. Und auch in dieser Fassung findet man all die Motive wieder: schöne Jungfrau (Kristen Stewart), die böse Stiefmutter (mitunter brillant Charlize Theron), den Auftragskiller - auch Jäger genannt (Chris Hemsworth), den Prinzen (Sam Claflin), die sieben Zwerge (unter anderem Ian McShane) und den berüchtigten Apfel.
Diesmal muss Snow White das ganze Land retten und eine Armee in die Schlacht führen um die Tyrannei ihrer Stiefmutter zu beenden. Die Stiefmutter verfügt über diverse Zauberkräfte, ist ständig auf der Suche nach der ewigen Jugend und hegt irgendwie eine starke Verachtung gegenüber der Männerwelt. Es ist nicht das erste Königreich, das sie unterjocht.
Snow White kann das natürlich nicht so hinnehmen, flieht nach jahrelanger Gefangenschaft und zettelt eine Rebellion an. Dabei flieht sie durch den dunklen Wald. Da sich dort kaum jemand hinein traut, beauftragt die Königin einen Trunkenbold, Snow White in den Wald zu folgen und sie zurück zum Schloss zu bringen.
Der Jäger mit dem kleinen Alkoholproblem findet Snow White schließlich und verbündet sich mit ihr. Es folgt eine Odyssee zur Burg des Dukes (ein Gegner der Herrschaft der Königin).

Leider ist auch dieser Film einer jener Filme, bei denen im Trailer schon die besten Szenen gezeigt werden. Es gibt leider kaum Überraschungen und die Geschichte ist so vorhersehbar, dass man gleich das Märchenbuch der Gebrüder Grimm zur Hand nehmen kann. Dann ist man auf jeden Fall schneller fertig.
Der Film hat zwar kaum wirkliche Längen, schafft es aber auch nicht über die zwei (!) Stunden zu fesseln. Die Charaktere bleiben blass und leblos, allein Charlize Theron vermag es, über weite Teile des Films zu überzeugen und auch die Zwerge sind teilweise recht sympathisch.
Kristen Stewart (in "Panic Room" war sie grandios) hat seit "Twilight" auch nur noch einen Gesichtsausdruck auf Lager. Und wenn sie am Ende des Films lächelt, wirkt das doch sehr verkrampft und wenig glaubwürdig.
Trotz der langen Spieldauer entstanden ein paar kleine Logiklücken, die aber zum Glück nicht wirklich stören. Optisch macht der Film viel her, es wurden wirklich neue Welten und Wesen erschaffen. Wenn auch nicht ganz so innovativ wie es ein "Herr der Ringe" vermochte.

Der Film ist in allem recht solide, aber nur für Kristen-Stewart-Fans geeignet. Die bessere Schneewittchen-Verfilmung war dann doch eindeutig "Spieglein, Spieglein" mit Julia Roberts oder für Gruselfreunde die Version mit Sigourney Weaver.

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