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Kritik von Michael Scharsig zu 'Stirb Langsam - Ein guter Tag zum Sterben'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 26.02.2013
75%
Officer John McClane ist zurück! Einmal mehr ist der alternde New Yorker Polizist zur falschen Zeit am falschen Ort. Dieses Mal muss er aber gestehen - er hätte es kommen sehen müssen. Um seinen Sohn Jack, der ihm über die Jahre fremd geworden ist, aus dem russischen Gefängnis zu holen reist McClane nach Moskau. Dort muss er schnell feststellen, dass Jack für den amerikanischen Geheimdienst arbeitet und versucht einen Russen namens Komorov zu retten, der von Auftragskillern verfolgt wird. Mit den organisierten und geplanten Aktionen kann McClane anfangs ebenso etwas anfangen, wie mit seinem Sohn.

Bruce Willis bleibt auch im fünften Teil der Kult-Reihe souverän in seiner Paraderolle. Der Routinier spielt seinen Part mit dem richtigen Prozentsatz Selbstironie, ohne sich dabei ins Lächerliche zu ziehen. Auch Jai Courtney holt aus seiner Rolle als McClanes Sohn mehr raus, als ihm viele zugetraut hätten.

Leider kann das von den Gegenspielern nicht behauptet werden.
Während Yuliya Snigir wenigstens noch optisch Werbung für sich macht und für einen kleineren Überraschungseffekt sorgt, verpasst das Drehbuch es den Rollen von Sebastian Koch und Radivoje Bukvic mehr Leben einzuhauchen. Im Vergleich zu den großartigen Bösewichten der Vorgängerfilme (Alan Rickman, William Sadler, Jeremy Irons und Timothy Olyphant), die alle neben ihrer Skrupellosigkeit auch durch "Sympathie" und Humor glänzten, reduziert sich hier alles auf die One-Man-Show von Bruce Willis. Schade.

Die Stunts und Actionszenen distanzieren sich dagegen wieder ein bisschen von der völlig übertriebenen Schrottorgie aus dem vierten Teil - ohne diese schmälern zu wollen. Vor allem die Verfolgungsjagden können mit modernen Klassikern wie "96 Hours" oder "Skyfall" mithalten und übertreffen sie sogar was den verursachten Schaden angeht. Leider hat man durch die teils echt verrückten Kameraschnitte das Gefühl selbst in einem dieser Wagen zu sitzen. Für das Auge ist das alles schon sehr anstrengend. Im Endeffekt unterhält "Stirb Langsam 5" genauso wie seine Vorgänger, muss sich aber die Kritik gefallen lassen in der Charakterzeichnung schlampig zu sein.

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