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Kritik von Michael Scharsig zu 'Trollhunter'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 12.09.2011
80%
Wenn ein Film "Trollhunter" heißt, erwartet der Zuschauer im Normalfall einen Zeichentrickfilm, eine Komödie oder ein echtes B-Movie. André Øvredals "Trollhunter" ist nichts davon - er ist besser.

Zwar schwimmt der Film auf der Welle der Pseudo-Dokumentationen mit und tut dies auf eine sehr sympathisch-naive Art und Weise, aber dennoch gelingt es über die gesamte Filmlänge Spannung aufzubauen. Hier und da wackelt die Handkamera und die Dialoge sind alles andere tiefsinnig. Wer aber schon "REC", "Cloverfield", "Blair Witch Project", "Paranormal Activity", "Die Vierte Art" oder "Diary Of The Dead" gemocht hat, wird sich auch hier nicht daran stören.

In den erwähnten Filmen lief wirklich schon alles vor die Amateur-Kameras: Zombies, Hexen, Monster, Geister, Aliens - Trolle hingegen hatten noch nicht die Ehre. Trollhunter schafft es tatsächlich diesen eher unfreiwillig komisch aussehenden Kreaturen eine tierische Ernsthaftigkeit zu verpassen. Ihr Verhalten ist tierisch, ihr Leben zumindest in Ansätzen biologisch erklärt und ihre Herkunft widerspricht alten Märchen und Geschichten.

Wer übrigens aufgrund norwegischer Produktionen schlechte Effekte erwartet hat, wird eines Besseren belehrt. Die Wesen sehen akzeptabel aus. Die fantastischen Waldaufnahmen und die dunkle Atmosphäre der norwegischen Wald- und Öd-Landschaften tun ihr übriges.

Leider driftet der Film zum Ende hin in einen sehr gewollten Klimax, der mit einem Troll endet, der selbst für diese seltsame Story etwas zu übertrieben wirkt.

Fazit: Entgegen aller Erwartungen ist "Trollhunter" ein Film, der unterhält, Spannung bietet und für eine gruselige Atmosphäre sorgt. Das Handkamera-Genre wird hier nicht neu erfunden, aber mutig vorangetrieben.

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