foyer - hier geht's zur startseite... die aktuellen kinocharts für Deutschland und USA aktuelle Meldungen aus der Kinowelt die aktuellen Kino-Starttermine fü Deutschland kinoprogramm unsere aktuellen kritiken heimkino - aktuelle DVD-Termine directory - Stöbere in unserer Datenbank background - Informationen rund um zelluloid.de
zelluloid

Kritik von David Brückner zu 'Dead Past - Rache aus dem Jenseits'

WERBUNG
Kritik von David Brückner
veröffentlicht am 04.12.2010
85%
ProSieben ist ein deutscher Privatsender. Der TV-Sender gehört seit 2000 zur die ProSiebenSat.1 Media AG.
www.prosieben.de

Externer Link öffnet sich in neuem Fenster. Bitte beachte dazu unsere Nutzungsbedingungen.
"Dead Past", der neueste Film von Regisseur Daniel Flügger kann man leicht in drei Worten beschreiben: Mystery - Action - Gore.

Aber zuerst einmal schnell zur Story: Davids Frau wird von einem Unbekannten an ihrem Ferienhaus ermordet. David versucht, den Mord aufzuklären, und wartet im Horrorhaus auf ihn um Rache zu üben. Doch so einfach ist es alles nicht. Auf dem Haus lastet ein alter Fluch, im Haus spukt es. Geheime Kräfte haben ihre Finger im Spiel und führen David an den Rand seines geistigen Zustandes.

"Dead Past", der in drei Jahren ohne großes Budget entstanden ist, vereint alle Elemente, die das Newsmanteam rund um Daniel Flügger und Dennis Klose auszeichnen. Sehr gute Kameraarbeit, Actionkampfszenen und trashige Einlagen in Form kurzer Comedyhighlight, die vom bekannten ProSieben Comedian Simon Gosejohann in Szene gesetzt wurden. In diesem Film aber hatte der Regisseur etwas Anderes versucht und setzt sehr auf Mystery und Horror. Dank der tollen Beleuchtung und des Sounddesigns wirken manche Szenen auch richtig gruslig. Leider gibt es aber doch einige Längen wenn beispielsweise David im Haus verschiedene gruslige Sachen passieren. Da hätte man sicher die ein oder andere Szene streichen können.

Das Schauspiel besonders vom Laiendarsteller Dennis Klose ist sehr gelungen. Ihm nimmt man den inneren Kampf um die Rache an seiner Frau wirklich ab. Einzige einige Ausfälle, in denen er leicht in die Comedy abdriftet, sind zu verzeihen. Besonders zu erwähnen sind seine körperlichen Leistungen in Form der Stunt-/Kampfchoreos und einiger krassen Nacktszenen, die ihn deutlich von anderen Independentschauspielern abheben. Der restliche Cast kann auch überzeugen, wenn man auch keine Meisterleistung erwarten darf.

Was mich als Indiefilmer noch sehr überzeugen konnte war die technische Umsetzung. Die Kamerabilder sind sehr gelungen und durch die Bank weg top. Der Schnitt, das Musik- und Sounddesign und vor allem die VFX wirken sehr gut. Was mir an manchen Stellen nicht so gefallen hat war das blaustichige Bild aus der Farbkorrektur. Aber das ist Geschmackssache. Geschmackssache sind auch die Splattereffekte. Ich als alter Gorehound fand sie sehr gelungen und nicht irgendwie übertrieben oder aufgesetzt. Das eine oder andere mal musste ich sogar schlucken. Die Maske am Ende des Filmes war als einziges nicht so der Bringer.

Fazit: Wer einen gut gemachten Mysteryfilm aus der Independentszene sehen will, sollte sich "Dead Past" reinziehen. Dort kann man sich gruseln, ekeln und in der Action abgehen wie in keinem anderen Film der Szene. Technisch und schauspielerisch auf einem sehr hohen Niveau und eine Referenz in der Indiefilmszene. Von mir gibt es 9 von 10 Ästen, die aus dem Bauch raus wachsen.

War diese Kritik hilfreich?
3 von 5 Besuchern fanden diese Kritik hilfreich.
 
zelluloid - Navigationselement
WERBUNG
Kurz-Link zu dieser Seite: http://zel.lu/k5K9
foyer | charts | filmnews | kinostarts | kinoprogramm
kritiken | heimkino | directory | background
 
zelluloid.de • ©1998-2017 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann
 
SitemapImpressuminfo@zelluloid.de
Hinweise zum DatenschutzNutzungsbedingungen