Der Film "Black Gold" ist eine schöne Abenteuergeschichte im Stil von "
Lawrence von Arabien". Diesmal jedoch aus arabischer Perspektive. Sie handelt von zwei benachbarten Königreichen, die aufgrund einer alten Fehde miteinander im kalten Frieden leben. Der Emir von Hokeiba und der Sultan von Salmaah sind auch zu unterschiedlich, um sich auf gleicher Augenhöhe zu treffen. Ersterer ist ein halbwegs aufgeklärter Herrscher, der den technologischen Fortschritt zuläßt und Zweiterer ist ein erzkonservativer Moslem, der jegliche Einmischung in das rituelle Leben als Teufelswerk betrachtet. Um ein Freidensabkommen zwischen sich auszuhandeln, den möglichst beide einhalten, einigen sich die König,e das karge Wüstenland zwischen den beiden Territorien- den gelben Gürtel- nicht für sich zu beanspruchen und der Sultan von Salaah gibt seine beiden Söhne in die Obhut des Emirs.
Jahre später kommt es dazu, daß riesige Ölvorkommen im gelben Gürtel ausgemacht werden und während der Emir nach dem Gewinn trachtet, will der gläubige Sultan trotzdem, daß der Landstrich ungenutzt bleibt. So wird der Emir vertragsbrüchig und es kommt erneut zum Konflikt.
Bunte Königspaläste, flirrende Hitze, Karavanen und viele andere Gemeinplätze werden mit der Kamera eingefangen und man taucht ab in eine fremde Welt. Die schlichte Musik unterstreicht kongenital die dösige Atmosphäre, während Intrigen geflochten werden, die weitreichende Konsequenzen haben. Hier wird alles geboten, was man von einem Wüstenabenteuer erwartet.