foyer - hier geht's zur startseite... die aktuellen kinocharts für Deutschland und USA aktuelle Meldungen aus der Kinowelt die aktuellen Kino-Starttermine fü Deutschland kinoprogramm unsere aktuellen kritiken heimkino - aktuelle DVD-Termine directory - Stöbere in unserer Datenbank background - Informationen rund um zelluloid.de
zelluloid

Kritik von Michael Scharsig zu 'Monsters'

WERBUNG
Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 01.01.2011
80%
Ein Trailer ist ein aus einigen Filmszenen zusammengesetzter Clip zum Bewerben eines Kino- oder Fernsehfilms, eines Computerspiels oder einer anderen Veröffentlichung. Der Zweck eines Trailers ist es, dem Publikum einen Vorgeschmack auf das beworbene Produkt zu geben und natürlich Werbung für dieses zu machen.
Alien-Invasions-Filme sind, spätestens seit "District 9", zu einem eigenen Genre herangewachsen. Anders als zum Beispiel bei Zombiestreifen können sich die Produzenten und Regisseure hier austoben. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Aus diesem Grund entstehen kleine "Low-Budget"-Perlen, wie "Monsters".
Der Titel ist zugegeben irreführend, aber nicht unpassend. Wer den Film schon gesehen hat und seine Intention erkennt wird mir Recht geben.

Dass es Kritiker geben wird, die mangelnde Alien-Action beschreiben und zerstörungswütige Menschenfresser im Krieg gegen den Erdenbewohner vermissen ist nur logisch. Gerade hier muss ich den Streifen aber verteidigen. "Monsters" ist zu keiner Zeit langweilig, nur idyllischer und dokumentarischer. Schon bei "District 9" wurden die Aliens sympathischer, mir fast schon zu menschlich. Monsters bleibt da eher nüchtern und betreibt eine "Jurassic Park"-ähnliche Führung durch eine "infizierte Zone", in der fremde Wesen leben. Wesen, die wie wilde Tiere handeln, wenn sie sich bedroht fühlen. Die Protagonisten lernen sie zwar unfreiwillig aber auch nicht unfasziniert kennen. Ein bisschen schade, dass man selten mehr von den interessanten Gestalten zu sehen bekommt, aber irgendwie passt das hier auch gut in den Context des unfreiwilligen Beobachters.

"Monsters" ist eine Reise, die, wie ich leider finde, realistisch beschreibt, wie voreingenommen und gewalttätig der Mensch mit Dingen umgeht, die er fürchtet und nicht verstehen würde. Wer hier ein zweites "Cloverfield" oder einen "Krieg der Welten" erwartet, ist fehl am Platz. Das heißt aber nicht, dass dieser Streifen hier nicht weniger gut ist. Auch mit einer zweiten, oft gelesenen Kritik muss ich abrechnen. Die Liebesbeziehung beider Protagonisten wird in dem Film bei weitem nicht so auf die Spitze getrieben, wie es viele Kritiker erzählen. Wer hier ein "Romeo & Julia" im Lande von "King Kong" fürchtet, dem sei gesagt: Die Beziehungskiste ist zwar vorhanden, aber bei weitem nicht im Vordergrund des Films.

Fazit: "Monsters" ist erfrischend anders. Die Trailer versprechen leider einen Actionfilm, den der Zuschauer nicht bekommt. Dennoch steckt in dem Film viel Leben, Gesellschaftskritik und Faszination für das Übernatürliche. Für die Enttäuschten kommen demnächst ja "Skyline", "Battle:Los Angeles" und "Cowboys and Aliens".

War diese Kritik hilfreich?
10 von 14 Besuchern fanden diese Kritik hilfreich.
 
weitere Kritiken zu diesem Film
12.12.2010Christopher Koellner
60%
18.12.2010Jens Giermann
50%
01.01.2011Michael Scharsig
80%
03.01.2011Udo Fischer
90%
Eigene Kritik schreiben
Weitere Kritiken in der aktuellen Übersicht oder im Archiv
 
 Teil der Serie 'Monsters' 
 Monsters (2010)  
 Monsters: Dark Continent (2014)  
 
zelluloid - Navigationselement
WERBUNG
Kurz-Link zu dieser Seite: http://zel.lu/k5Qk
foyer | charts | filmnews | kinostarts | kinoprogramm
kritiken | heimkino | directory | background
 
zelluloid.de • ©1998-2017 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann
 
SitemapImpressuminfo@zelluloid.de
Hinweise zum DatenschutzNutzungsbedingungen