Die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. (Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis)
The Good:
Kennt man die üblichen Til-Schweiger-Produktionen, fühlt man sich sofort daheim bei diesem Film, sofern man diese mag. "Kokowääh" ist ein netter Film mit viel Tiefe und Emotionen, klar zu empfehlen für Abende bei denen man nicht allzuviel komplexe Story braucht. Der Film hat einen super Aufbau und weiß auch gekonnt mit Wendungen umzugehen. Bleibt also immer spannend. Klar dass Til und seine kleine Emma wunderbar auf der Leinwand harmonieren. Super Performance von der Kleinen. Großes Lob.
The Bad:
Ich sagte es bereits, es ist eine übliche Schweiger-Produktion. Til schreibt seine Rollen immer wieder gleich. Man endeckt sehr viele Paralellen zu seinen Charakteren aus anderen Filmen, zum Beispiel "Männerherzen" oder "Keinohrhasen". Zudem lässt seine Schauspielkunst in manchen Szenen zu wünschen übrig. Er hätte vielleicht auf dem Regiestuhl bleiben sollen.
Ebenso fehlt es den Eltern der kleinen Magdalena an Tiefe. Zu wenig Background, zu wenig "personality". Die Charaktere wirken manchmal fehl am Platz. Vielleicht haben sie zu wenig Screentime.
Auch wenn die Dialoge an vielen Stellen ganz lustig sind, haben sie leider zu oft zu Plumpes an sich. Traurig aber wahr.
Fazit:
Super Film zum abschalten und sich mitreißen lassen von einer Talfahrt zwischen nochmal erwachsen werden mit 42 und gekonnten Schicksaalsschlägen direkt auf die Zwölf. Aber wer hier was noch nie dagewesenes erwartet, wird enttäuscht. Dazu bedient sich die Story zu vieler Klischee-Elemente und Charaktere.