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Kritik von Kevin Anweiler zu 'Kokowääh'

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Partner von Fantastic Zero
Kritik von Kevin Anweiler
veröffentlicht am 31.01.2011
65%
Henry (Til Schweiger) ist ausgebrannter Drehbuchautor, der seit Jahren keinen neuen Auftrag bekommen hat und von seinen Drehbüchern für eine Fernsehserie lebt. Außerdem hat er ein Problem mit Frauen, trauert seiner Ex-Freundin Katharina (Jasmin Gerat) hinterher und tröstet sich mit sinnlosen Sex-Beziehungen.
Als seine Serie abgesetzt wird droht ihm der finanzielle Zusammenbruch. Jedoch bekommt er von seiner Agentin ein fabelhaftes Angebot: Er soll ein Drehbuch für einen Kinofilm schreiben, und zwar zusammen mit Katharina. Hinzu kommt, dass ihm von einer alten Freundin ein Kind vor die Tür gesetzt wird. Hierbei handelt sich um die achtjährige Magdalena (Emma Schweiger). Die sich als seine Tochter entpuppt. Das Chaos ist also vorprogrammiert.

Die Geschichte ist einfach gestrickt und hält keine Überraschungen bereit. Was aber der Unterhaltung, die dieser Film bietet keinen Abbruch tut. Jasmin Gerat, die man schon aus "Zweiohrküken" kennt, spielt eine wunderbare Rolle. Man kann nur hoffen, dass sie von nun an in noch mehr deutschen Produktionen mitwirken kann um ihr Talent zur Schau zu stellen.
Emma Schweiger bekommt in "Kokowääh" ihren vierten Auftritt in einem Til-Schweiger-Film. Und ist dieses mal, auch im Film die Tochter von Til Schweiger. Sie spielt eine herzerwärmende Rolle, obwohl man manchmal das Gefühl hat, dass sie stark nach Vorgaben und Text spielt, was leicht gezwungen wirkt. Dies ist aber nur selten der Fall.

Der Film ist der optimale Grund, dem Kino mit der kompletten Familie mal wieder einen Besuch abzustatten. Das Thema der Patchwork-Familie ist gut und ausführlich behandelt, was auch gut so ist, da es immer mehr Familien dieser Art gibt. Til Schweiger fungiert hier, wie auch schon bei "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken", sowohl als Produzent als auch als Drehbuchautor und Schauspieler, und macht das wie immer ausgezeichnet. Man merkt auch beim Soundtrack, dass er wieder seine Finger im Spiel hatte. Dieser ist wieder sehr gut gelungen und präsentiert wieder Songs der zukünftigen Charts.

Alles in allem ist es ein kurzweiliger Film mit sehr gutem Soundtrack, der eine nette Abwechslung zum Alltag bietet.

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