Ein leiser, dunkler, trauriger und nicht immer ernster Film.
Belmondo ist gealtert, aber beeindruckt als weißhaariger, einsamer Mann. Neben ihm marschiert eine stattliche Riege bekannter französischer Schauspieler/Innen auf, die wie er ebenfalls in die Jahre gekommen sind. Man begleitet den gesellschaftlichen Abstieg mit etwas Wehmut und viel Mitgefühl. In einer kalten, heimtückischen Gesellschaft wie wir sie hier sehen, ist kein Platz für die Alten. Die wenigen warmherzigen Szenen tun richtig gut. Selbst in der Kirche hört man, wie Jesus am Kreuz stirbt. Im zerfurchten Gesicht des Altstars und in seinen kargen Äußerungen spiegelt sich die ganze Verständnislosigkeit für das, was um ihn her geschieht. Und man wünscht sich, nie in so eine Situation am Ende seines Lebens zu geraten. Da kann man nachvollziehen, dass der Tod eine (Er)Lösung ist. Und selbst der anhängliche und treue Hund als einziger Freund ist keine Hilfe.