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Kritik von Martin Zopick zu 'Wild Target - Sein schärfstes Ziel'

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Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 06.07.2017
80%
Es gibt viele Arten von Komödien: manche sind albern, andere wiederum schwarz oder verursachen Schenkelklopfer bis zum Abwinken, einige sogar ekelig und dann gibt es solche wie das 'Wilde Ziel' hier. Das ist einfach eine nette Brit Comedy. Ohne tieferen Sinn aber höchst unterhaltsam. Das 'wilde Ziel' sprüht nicht vor Witz und Esprit, nichts Auffälliges im Dialogbereich, bisweilen sogar leichte Anlehnung an "Pulp Fiction" in der Absurdität des Tötens. Das geht stets mit Humor von Statten. Kurz und schmerzlos, wenn es denn mal klappt. Bei Auftragskiller Victor Maynard (Bill Nighy) gehen gleich haufenweise Tötungsversuche am Objekt Kunstdiebin und Kleptomanin Rose (Emily Blunt) daneben. Und wenn die eiskalten Killer so dämlich sind, wie die von Kunstsammler Ferguson (Rupert Everett), ist das ein Angriff auf die Lachmuskeln. Selbst der Oberkiller der Zunft Dixon (Martin-Hobbit-Freeman) gehört dazu.
Bei der angedeuteten Lovestory zwischen Rose und Victor macht's der Altersunterschied. Was sich liebt das neckt sich... zunächst. Sie liebt ihn wie eine alte Eiche und fühlt sich bei ihm sicher und geborgen. Rose ist eine flippige Maus modisch aus dem Swinging London der 70er Jahre und er ein penibles, wohl behütetes Söhnchen, klebt, - wenn er nicht mordet - an Mamas (Eileen Atkins) Rollstuhlbremse. Der dritte im Trio ist Tony (Rupert-Potter-Grint) eigentlich eine Verlegenheitslösung, aber Lieferant zusätzlicher Komik. Als er nackt aus der Wanne springt, weil Victor das Bad betritt und Tony homosexuelle Absichten vermutet, fragt er ihn 'Was ist ihr erster Gedanken?' - Victor: 'Meine Zwergulme.' Die pflegte nämlich kurz zuvor der Bonsai Enthusiast mit Hingabe.
Wenn beim finalen Zusammentreffen jeder eine Pistole auf den anderen richtet, löst Mama das Problem von der Empore. Entspannend und amüsant. Ein Sorgenvergesser!
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