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Kritik von Elke König zu 'Super 8'

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Kritik von Elke König
veröffentlicht am 29.07.2016
90%
Inhaltsangabe:

Amerika, Ende der 70er Jahre: Fünf Kinder an der Schwelle zur Pupertät wollen für ein Festival einen Zombie-Film drehen. Gerade für den 13jährigen Joe (Joel Courtney), der einige Monate zuvor seine Mutter verlor, ist ein wichtiger Part in seinem Leben, da der Vater (Kyle Chandler) als Hilfssherrif wenig Zeit für seinen Sohn hat.

Gerade drehen die fünf an einem alten und verlassenen Bahnhof, als ein seltsamer Unfall passiert: Ein Laster rast gerade in einen fahrenden Güterzug hinein und löst eine unglaubliche Kettenreaktion aus. Scheinbar unzählige Waggons werden aus den Gleisen gehoben und verursachen ein Chaos sondergleichen. Mittendrin sind die fünf, die zwar um ihr Leben bangen, aber doch alles als großes Abenteuer und verpaßte Chance sehen. Dass ihre Kamera die ganze Zeit weiterlief, bemerken sie erst, als sie den Film entwickeln lassen. Aber bis dahin geschehen schon unheimliche Dinge in der Stadt: Menschen verschwinden spurlos, Mikrowellen-Geräte werden aus den Häusern gestohlen, ebenso die Motore aus den Fahrzeugen und alle Hunde in der Stadt verlassen fluchtartig das Terrain.

Joe und sein bester Freund Charles (Riley Griffiths) entdecken auf dem Film etwas seltsames: Ein komisches Wesen verlässt nach dem Unfall eines der Waggons. Und nun erklären sie sich auch, warum die Armee die Stadt belagert hat. Sie drehen unbeirrt ihren Film weiter, bis ihre Freundin Alice (Elle Fanning) verschwunden ist. Da wissen sie, jetzt ist ihr Einsatz und ihr Wissen und Mut gefragt.

Mein Fazit:

Ach, war das ein schöner Film. Er bot alles, Humor, Action, Abenteuer und auch ein kleines bißchen was fürs Herz. Die fünf Jugendliche wußten mit ihrer Zeit nichts anderes anzufangen, als sich mit schrägen Zombies zu beschäftigen. Dabei haben sie alle Aufgaben genau verteilt, Joe kümmerte sich um das Filmblut und um die Maske. Sein bester Freund Charles war der Regisseur und war mit vollem Eifer dabei, alles genau zu derigieren. Welch' seltener Anblick in der heutigen Zeit, wo die Kids Aktivitäten außerhalb des Internets und aller Spiele-Konsolen fast nichts mehr kennen.

Dass der Film die Handschrift von Steven Spielberg trägt, ist kaum zu übersehen. Und auch wenn vieles nicht so ganz logisch und klar erscheint, am Ende passt eben doch einfach alles zusammen und es wird einem pures Popcon-Kino geboten. Ich finde die Kinder herrlich, sie haben toll gespielt und brauchten sich hinter niemanden verstecken.

Ein toller Film für die ganze Familie, von mir bekommt er 90%.

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