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Kritik von Gerhard Gillich zu 'Super 8'

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Kritik von Gerhard Gillich
veröffentlicht am 19.07.2011
35%
Stanley Kubrick sagte einst, dass alles, was ein Film braucht, drei Dinge sind: "ein gutes Drehbuch, ein gutes Drehbuch , ein gutes Drehbuch". Leider hatte J.J. Abrams diesen Leitspruch nicht beherzigt, sonst hätte er nach seiner erfolggreichen Wiederbelebung des "Star Trek"-Franchises das selbe für den Science-Fiction-Film des New Hollywood tun können. Dieses wäre naheliegend gewesen, da ausgerechnet Spielberg hier als Produzent fungierte. Doch was Abrams seinen Zuschauern zumutet, ist, um es mit den Worten von Ray Bradbury zu sagen, eine Beleidigung des denkenden Menschen. Dabei wäre der Plot sehr vielversprechend gewesen: Ein Alien, der aus einem fahrenden Güterzug der Air Force entkommt, filmbegeisterte Teenager die dessen Flucht nachstellen, das Ganze im 70er Jahre Setting inszeniert. Eigentlich der selbe Stoff, aus dem Eventklassiker wie "E.T." oder "Unheimliche Begegnung der Dritten Art" gemacht wurden, aber genau hier beginnt der cineastische Fehltritt. Anstatt die Story dramaturgisch auszubauen, beschränkt Abrams sich auf eine mehr oder weniger altbekannte Rahmenhandlung (gestörte Vater und Sohn Beziehung, das Ideal der jungen Liebe, die Bosheit der Wissenschaft) die zwischen den einzelnen Actionszenen wie ein Spannungskiller eingeblendet wird, so dass der Zuschauer immer wieder vergeblich auf den Höhepunkt des Filmes wartet, welcher sich erst am Ende in einer genreüblichen -blutrünstiger Alien trifft auf gutmütige U.S. Kids Tour de Force - enfaltet, wobei die wenigen Storyelemente sich oft logisch widersprechen.
Selbst eine gute Besetzung mit Kyle Chandler oder Noah Emmerich vermag daran nicht viel zu ändern. Alles in allem eine verpasste Chance dem totgeglaubten Genre des alten Eventkinos neues Leben einzuhauchen.
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