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Kritik von Michael Scharsig zu 'Darkest Hour'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 02.01.2012
75%
Mit "The Darkest Hour" kommt pünktlich zum Jahreswechsel der nächste Weltuntergangsfilm in die Kinos. Mal wieder sind es Aliens und mal wieder ist es eine kleine Gruppe Amerikaner, die sich gegen die außerirdischen Invasoren zur Wehr setzen. Trotzdem macht der Film von Chris Gorak nicht so viele Fehler wie zum Beispiel "Skyline".

Zynisch betrachtet gibt es nämlich doch kleine feine Unterschiede zu anderen Filmen mit ähnlichen Inhalten. Dieses Mal ist nicht Amerika Schauplatz der Zerstörung, sondern Russland. Die Gruppe der Amerikaner, erhält zusätzliche Verstärkung durch Russen und Schweden. Die Charakterzeichnung ist allerdings alte Schule à la Roland Emmerich. Da wäre das typische Duo zweier amerikanischer Freunde. Der eine eher draufgängerisch, frech und irgendwie trotzdem der Held - der andere ruhig, bedacht und ein Genie. Hinzu kommen zwei Frauen. Eine blond, naiv und ängstlich - die andere brünett, hilfsbereit und sofort angetan von Draufgänger. Als wäre das nicht genug begegnen die vier noch einem kalten Schweden und einer furchtlosen russischen Kampftruppe, die lieber ihr Vaterland verteidigt, als mit der Gruppe zu flüchten. Als letztes wäre da noch die furchtlose Russin, die einen auf hart macht und der zerstreute Hobby-Physiker, der eine Waffe gegen Aliens zusammenklempnert. Darstellerisch wird hier auch kein großes Kino geboten. Schauspieler wie Emile Hirsch oder Olivia Thirlby gelingt es nicht, ihren Charakteren Authentiztät und Seele einzuhauchen.

Die Story hingegen ist zumindest nicht komplett altbacken. Die Aliens fallen als orangefarbende Lichter auf die Erde, werden unsichtbar und neutralisieren jeden Menschen, den sie kriegen können. Ihr Ziel: Wie Piraten über die Bodenschätze der Erde herfallen und nebenbei Elektrizität als Lebenselixier aufsuchen. Vor allem in 3D überzeugt der Film mit Fangarmen aus Lichtern, Menschen die sich in kleinste Teilchen auflösen oder Nahaufnahmen eines Flugzeuges über dem Himmel. Moskau als Schauplatz zu verwenden ist kein Fehler, denn die kalte, menschenleere Metropole weiß durchaus für Endzeit-Atmosphäre zu sorgen. Der Location und dem ordentlichen Spannungsbogen ist es zu verdanken, dass "The Darkest Hour" nicht langweilig wird. Kleinere Vorhersehbarkeiten schleichen sich zwar durchaus ein, doch insgesamt ist der Film guter Durchschnitt in Sachen Spannung und Effekte.

"The Darkest Hour" weiß durch eine akzeptable Story und zufriedenstellende 3D-Effekte durchaus zu unterhalten. Während Moskau als Location bestens gewählt wurde, hätte bei der Wahl der Darsteller allerdings doch etwas tiefer ins Budget gegriffen werden müssen, um den Film von seinen zahlreichen Alien-Invasions-Konkurrenten abzuheben.

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